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Schilddrüsenunterfunktion – Was die Werte aussagen

Die Schilddrüse produziert die lebenswichtigen biochemischen Botenstoffe T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin) sowie das Hormon Calcitonin.

Diese Hormone sind maßgeblich am Energiestoffwechsel und am Kalziumstoffwechsel beteiligt.

Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion werden verschiedene Schilddrüsenwerte mittels Blutuntersuchung ermittelt.

Neben T3 und T4 ist der TSH-Wert einer der wichtigsten Indikatoren.

 

  • Doch was bedeuten abweichende Schilddrüsenwerte?
  • Und welche möglichen Ursachen stecken hinter einer Schilddrüsenunterfunktion?
Farbige Grafik mit exakten Werten einer Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion

Das bedeuten die Schilddrüsenwerte T3 und T4

Deuten Symptome wie Muskelschwäche oder Energielosigkeit auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, zeigen die Schilddrüsenwerte T3 und T4 anhand ihrer Konzentration im Blut, ob eine Funktionsstörung vorliegt.

Beide Botenstoffe kommen im Organismus in freier oder an Transportproteine gebundener Form vor.

Zur Diagnose einer Unterfunktion sind insbesondere die freien, stoffwechselaktiven Hormone Trijodthyronin (fT3) sowie Tetrajodthyronin (fT4) von Bedeutung.

Das Hormon Thyroxin bildet die Schilddrüse aus Eiweißen und Jod, um es als T3 und T4 in das Blut auszuschütten.

Über diese Botenstoffe steuert das Schmetterlingsorgan wichtige Funktionen wie Stoffwechsel, Magen- und Darmtätigkeit, Haar- und Nagelwachstum, Nerven, Muskeln und Herzfunktion.

Liegt ein Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion vor, ist ein großes Blutbild empfehlenswert, denn auch andere Laborwerte geben wichtige Hinweise auf dieses Erkrankungsbild.

Folgend die Normalwerte T3 und T4 bei einem Erwachsenen:

  • T3 total: 0,9-1,8 ng/ml
  • T3 frei: 3,5-8,0 ng/l
  • T4 total: 5,5-11,0 µg/dl
  • T4 frei: 0,8-1,8 ng/dl
  • TSH: 0,3 – 4,0 mU/l

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie die Schilddrüsenunterfunktion gesund therapieren können.

Erhöhter TSH-Wert bei Schilddrüsenunterfunktion

Die Konzentration der Hormone T3 und T4 allein liefert noch keine Hinweise zur Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion.

Deshalb ermitteln Mediziner zusätzlich den TSH-Wert. Die Abkürzung TSH steht für Thyreoidea-stimulierendes Hormon.

Dieser Botenstoff der Hirnanhangdrüse steuert die Bildung der beiden lebenswichtigen Schilddrüsenhormone.

Ist eine Hypothyreose vollständig ausgeprägt, erhöht sich die TSH-Konzentration, während die Hormone T3 und T4 eine verringerte Konzentration aufweisen.

Bei einer Unterfunktion im Anfangsstadium ist der TSH-Wert ebenfalls höher, allerdings befinden sich die T3- und T4-Werte noch im Normbereich. Auslöser für eine primäre Schilddrüsenunterfunktion: 

  • Jodmangel
  • Entfernung der Schilddrüse durch Operation
  • Fehlfunktion bei der Jodverwertung
  • Schilddrüsenentzündung im fortgeschritten Stadium

Eine Unterfunktion der Schilddrüse kommt relativ häufig vor und betrifft rund ein bis drei Prozent aller Menschen weltweit.

Besonders oft wird die subklinische (beginnende) Hypothyreose diagnostiziert, die in vielen Fällen keine Beschwerden auslöst. Im Blut lassen sich Funktionsstörungen der Schilddrüse jedoch schnell feststellen.

Was sagt der Calcitonin-Wert aus?

Calcitonin ist ein in den C-Zellen der Schilddrüse produziertes Hormon zur Steuerung des Kalzium- und Phosphathaushalts.

Ist der Kalziumgehalt im Blut erhöht, kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Calcitonin, um den Kalziumspiegel zu regulieren.

So sorgt der Botenstoff dafür, dass die Knochen nicht zu viel Kalzium abgeben, was den Knochenabbau eindämmt. Calcitonin begünstigt außerdem die Ausscheidung von Phosphat und Kalzium.

Das Hormon ist im Blutbild bei einer normalen Kalziumkonzentration nicht auffällig. Sind die Calcitonin-Werte jedoch erhöht, kann das auf eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine andere Schilddrüsenerkrankung hinweisen.

Erhöhte Werte finden sich insbesondere bei dem C-Zell-Schilddrüsenkarzinom (Struma maligna).

Bei dieser Form des Schilddrüsenkrebses kommt es zu einer bösartigen Schilddrüsenneubildung.

Eine erhöhte Calcitonin-Konzentration zeigt sich aber auch bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz.