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Schilddrüsenunterfunktion – angeboren oder erworben

Wenn die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), die je nach Auslöser als primäre, sekundäre oder tertiäre Stoffwechselerkrankung klassifiziert wird.

Eine Unterfunktion ist nicht immer sofort diagnostizierbar, da die Anzeichen oft mit psychischen und physischen Unannehmlichkeiten verwechselt werden.

Die primäre SU kommt weitaus häufiger vor als die sekundäre Form. Überaus selten ist die tertiäre Hypothyreose.

Sie ist entweder ein angeborener oder erworbener Hormonmangel.

Welche Unterschiede gibt es zwischen beiden Krankheitsbildern?

Angeborene Schilddrüsenunterfunktion: Störung in der embryonalen Entwicklung

Eine primäre Schilddrüsenunterfunktion liegt vor, wenn die Schilddrüse nicht mehr in der Lage ist, genügend Sekrete zu produzieren, die für die Hormonversorgung des Körpers nötig sind.

Diese Form der Hypothyreose entwickelt sich aus einer Störung, ausgehend von der Schilddrüse selbst.

Einer angeborenen oder erworbenen SU können verschiedene Ursachen zugrunde liegen.

Die angeborene Schilddrüsenunterfunktion geht auf Störungen in der embryonalen Entwicklung zurück, mit der Folge einer unzureichend funktionierenden oder komplett funktionslosen Schilddrüse.

Einige Säuglinge kommen ohne Schilddrüse (Athyreose) zur Welt, andere Kinder werden mit einer Schilddrüsendysplasie (fehlerhaft arbeitende Schilddrüse) geboren.

Auch Störungen bei der Jodverwertung gehören in die Gruppe der angeborenen Hypothyreose.

Ungeborene können außerdem eine Schilddrüsenunterfunktion im Mutterleib ausbilden, wenn die werdende Mutter  Medikamente gegen eine Schilddrüsenüberfunktion einnehmen muss.

In seltenen Fällen entsteht die Stoffwechselkrankheit durch Vererbung.

Eine genetische Veranlagung für Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow kann jedoch durchaus vererbt werden.

Fehlentwicklungen bei einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion:

 

  • Komplett oder teilweise fehlende Schilddrüse
  • Mangelnde oder keine Hormonproduktion
  • Fehlerhafte Jodverwertung mit gestörter Hormonproduktion
  • Unempfindlichkeit der Zielorgane gegenüber Schilddrüsenhormonen

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie die Schilddrüsenunterfunktion gesund therapieren können.

Ursachen für eine erworbene Schilddrüsenunterfunktion

Häufig entsteht eine primäre erworbene SU durch eine chronische Schilddrüsenentzündung.

Die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis wird durch im Körper gebildete Antikörper hervorgerufen, die das Schilddrüsengewebe angreifen und zerstören, was die Hormonproduktion bremst.

Auch eine Behandlung mit produktionshemmenden Medikamenten oder eine Radiojodtherapie bei einer Schilddrüsenüberfunktion kann ins Gegenteil umschlagen und die Hormonproduktion derart beeinflussen, dass eine Schilddrüsenunterfunktion entsteht.

Wurde bei einer Schilddrüsenoperation zu viel gesundes Schilddrüsengewebe entfernt, bildet sich bei einigen Patienten ebenfalls eine SU aus.

Möglicherweise steigt das Risiko für eine Schilddrüsenunterfunktion auch aufgrund familiärer Vorbelastungen.

Die Hirnanhangdrüse steuert die Hormonproduktion der Schilddrüse. Kommt es aufgrund eines TSH-Mangels zu Störungen der Hormonbildung, sprechen Mediziner auch von einer sekundären Schilddrüsenunterfunktion.

Die Ursachen für eine sekundäre SU liegen in einer Veränderung des Hypophysenvorderlappens, der tertiären Form liegen hingegen Veränderungen des Hypothalamus zugrunde.

Frühzeitige SU-Therapie ist überaus wichtig

Zwar geht eine Schilddrüsenunterfunktion nicht immer mit eindeutigen Symptomen einher, dennoch ist eine frühzeitige SU-Behandlung überaus wichtig.

Insbesondere Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten regelmäßig ihre Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen.

Bei der Behandlung einer primären, sekundären oder tertiären Hypothyreose verordnet der Arzt Schilddrüsenhormone (T4/Tyroxin), um die fehlenden Signal- und Botenstoffe zu ersetzen.

Auch während der SU-Therapie sind regelmäßige Blutuntersuchungen nötig, um die Wirksamkeit der Behandlung zu überprüfen.

Besonders bei der angeborenen Schilddrüsenunterfunktion muss so schnell wie möglich eine gezielte Therapie einsetzen, sonst drohen schwerwiegende Entwicklungsstörungen wie Innenohrschwerhörigkeit, mentale Defizite, Wachstumsstörungen oder psychomotorische Entwicklungsverzögerungen.

Heute lässt sich eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion mithilfe des Neugeborenenscreenings bereits in den ersten Lebenstagen diagnostizieren, sodass eine frühzeitige Behandlung eingeleitet werden kann.