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Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion

Bei der Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion nimmt die Ernährung einen hohen Stellenwert ein. Jod spielt in Verbindung mit einer Hypothyreose eine zentrale Rolle, denn Jodmangel kann eine Unterfunktion begünstigen.

Zur Vorbeugung einer Schilddrüsenunterfunktion haben zudem Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte einen positiven Effekt auf die Funktion des Mini-Organs.

Da gerade eine Unterfunktion durch den trägen Stoffwechsel zu einer Gewichtszunahme führen kann, ist eine ausgewogene Ernährungsweise mit einer abgestimmten Kalorienzufuhr besonders wichtig.

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Zur Hormonproduktion braucht die Schilddrüse Jod

Die Schilddrüse bildet und speichert die beiden lebensnotwendigen Hormone T4 (Thyroxin) und T3 (Triiodthyronin), kontrolliert die Stoffwechselvorgänge, reguliert Wärmehaushalt und Herzfrequenz, steigert die Reaktionsfähigkeit im Muskel- und Nervengewebe und regt die Darmtätigkeit an.

Ein essenzielles Element zur Hormonproduktion ist Jod. Der lebensnotwendige Mikronährstoff wird vom Körper jedoch nicht selbst gebildet und muss über die Ernährung zugeführt werden. Fehlt Jod über einen längeren Zeitraum, kann eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen.

Um den Hormonmangel zu kompensieren, produziert die Schilddrüse vermehrt Drüsengewebe, was zu einer Schilddrüsenvergrößerung bis hin zur Kropfbildung (Jodmangelstruma) führen kann. Eine ausreichende Zufuhr des Spurenelements gleicht Jodmangel aus.

Für Jugendliche und Erwachsene beträgt die täglich empfohlene Jodmenge 180-200 µg, Kinder sollten pro Tag 100-140 µg aufnehmen, der Bedarf von Schwangeren liegt bei 230-260 µg.

Jod ist praktisch in allen Nahrungsmitteln enthalten, allerdings oft in zu niedrigen Mengen.

Zu den reichen Jodquellen zählen:

 

  • Jodsalz, Seealgen, Eier
  • Meeresfrüchte, Seefische
  • Spinat, Feldsalat, Champignons
  • Milch und Milchprodukte 
  • Schwarzer Tee, Rindfleisch

Bei Hashimoto kann Jod schädlich sein

Ein Mangel an Jod gilt als Hauptursache für eine Schilddrüsenvergrößerung und Schilddrüsenunterfunktion, deshalb sollten Patienten zum Würzen von Speisen Jodsalz verwenden und idealerweise zweimal in der Woche Seefisch verzehren.

Doch nicht bei jeder Form der Hypothyreose ist eine höhere Jodzufuhr die richtige Entscheidung. Eine vermehrte Jodaufnahme kann sich bei der autoimmunen Schilddrüsenentzündung Hashimoto-Thyreoiditis schädlich auswirken.

Denn die Stoffwechselstörung geht oftmals sowohl mit einer Schilddrüsenüberfunktion als auch mit einer Unterfunktion einher, weshalb hohe Jodgaben zu einer Symptomverstärkung führen können.

Eine Überversorgung mit Jod begünstigt das Zellwachstum und die durch  Immunprozesse verursachte funktionelle Zellaktivierung.

Hashimoto-Patienten sollten daher auf jodiertes Speisesalz verzichten und den Verzehr jodreicher Lebensmittel wie Meeresfrüchte, Seefische und Milchprodukte einschränken.

Ein kompletter Jodverzicht ist jedoch zumeist nicht notwendig. Das Spurenelement Selen hat außerdem eine anti-entzündliche Wirkung bei Hashimoto-Thyreoiditis.

Richtig essen bei einer Schilddrüsenunterfunktion

Damit sich Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion wohlfühlen, ist der richtige Ernährungsstil essenziell.

Neben Jod haben auch verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und insbesondere die Spurenelemente Selen und Zink einen positiven Effekt bei einer Hypothyreose.

Vitamin C lindert Symptome wie Antriebsschwäche und Müdigkeit. Hauptlieferanten sind Zitronen, Grapefruits und Orangen. Als echte Vitamin-C-Bombe hat sich die im Amazonasgebiet angesiedelte Camu-Camu-Frucht erwiesen.

Um das Risiko einer Schilddrüsenunterfunktion einzudämmen, ist Vitamin D zuständig. Der Organismus kann Vitamin D zwar selbst produzieren, doch bei einer unterfunktionierenden Schilddrüse können Seefische wie Aal oder Lachs eine Verbesserung bewirken.

Oft ist eine Hypothyreose von einem Zink- und Selenmangel begleitet. Besonders selenhaltig sind Fisch, Sonnenblumenkerne und Sesam, Zink ist vor allem in Vollkornprodukten, Milcherzeugnissen und Hülsenfrüchten enthalten.

Durch eine Ernährungsumstellung oder Nahrungsergänzung lässt sich zudem ein häufig bei einer Schilddrüsenunterfunktion auftretender Magnesium-, Eisen- und Folsäuremangel ausgleichen.

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