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Podcast: Psychologie einfach und deutlich erklärt

von Dipl. Therapeut HP univ. Ingo Simon | unibee Institute GmbH

Transkript: Podcast Psychologie

Herzlich Willkommen bei Unibee, Ihrem Institut für professionelle Soforthilfe.

Ich bin Ingo Siemon, Psychologe, Berater und Therapeut Ihres Vertrauens. Und ich freue mich, dass Sie dabei sind.

Folge: Psychologie effektiv und wirksam nutzen

Mit diesem Podcast und mit allen folgenden möchte ich Ihnen die Themen der Psychologie näher bringen, so dass jeder sie verstehen kann. Also keine Angst, es wird nicht wissenschaftlich, sondern leicht verständlich und kurzweilig.

Ich möchte Ihnen in unserer heutigen ersten Sendung die Psychologie zunächst einmal näher bringen, und nicht Psychologie als Wissenschaft, sondern Psychologie in ihrer direkten Anwendung. Denn vielleicht sind ja Sie auch in der Situation, dass Sie psychologische Hilfe aufsuchen oder überlegen, ob Sie sich einer psychologischen Beratung oder gar einer Therapie anvertrauen möchten. Ich will Ihnen Entscheidungshilfen geben, ich will Ihnen wichtige Informationen geben mit diesem Podcast. Informationen, die Ihnen helfen, dann eine gute Entscheidung zu treffen und zu schauen, selbst zu entscheiden, was für Sie gut ist.

Lassen Sie uns zunächst kurz auf den Begriff der Psychologie schauen. Psychologie kann man in drei große Bereiche einteilen. Das ist einmal das Wahrnehmen, dann das Denken, und das Fühlen.

Die Wahrnehmung ist das, was wir über unsere Sinnesorgane aufnehmen, von unserer Umwelt, also das, was wir sehen, hören oder fühlen. Das, was wir ertasten können zum Beispiel auch. Wir können unsere Wahrnehmung nicht unmittelbar beeinflussen, sondern unsere Sinnesorgane sind dafür verantwortlich, wie wir diese Wahrnehmungen jeder auch interpretieren, beurteilen, was wir daraus machen, das ist sehr individuell und bei jedem Menschen auch etwas verschieden.

Der Bereich des Denkens, den kennen Sie gut, das ist das planende Nachdenken. Wir denken eigentlich den ganzen Tag und überlegen, was wir als nächstes tun und machen Pläne für die Zukunft. Wir beurteilen aber auch viel in unseren Gedanken. Wir beurteilen alles, was wir im Leben machen und gemacht haben. Und da liegt schon ein großes Problem für viele Menschen, oder für uns alle in bestimmten Situationen, dass wir eben auch hadern mit dem, was wir getan oder erlebt haben, weil wir eben darüber nachdenken können. Und Denken bedeutet immer auch urteilen.

Der dritte Bereich ist das Fühlen, die Emotionen, unsere Gefühle. Unsere Gefühle können wir nicht steuern. Jetzt werden Sie vielleicht sagen, dass Sie die schon steuern können. Ich höre ganz oft in meiner eigenen Beratungspraxis, in meinen Coachings, aber auch in Therapie, dass Menschen mir sagen, ich habe meine Gefühle im Griff, oder ich kann meine Gefühle sehr, sehr gut steuern. Ich weiß natürlich, dass das nicht so ist, sondern was wir steuern und beeinflussen können ist die Ausdrucksform unserer Gefühle. Wir können Gefühle zum Beispiel verstecken, das wissen Sie. Nicht immer, wenn uns zum Weinen zumute ist, müssen wir das auch tun, wir können uns da beherrschen. Dann beherrschen wir aber die Ausdrucksform, also unsere Verhaltensweisen, nicht wirklich das Gefühl. Wenn wir unsere Gefühle jedoch nicht zum Ausdruck bringen können, und auch nach einiger Wartezeit nicht zum Ausdruck bringen können, dann verarbeiten wir Gefühle auch nicht richtig, dann verdrängen wir die. Den Begriff haben Sie sicherlich auch schon gehört, Verdrängungen. Das ist dann nicht so gut, denn Gefühle, die wir verdrängen, die suchen sich irgendwie ihren Weg. Und zu viele verdrängte Gefühle können uns dann Schwierigkeiten produzieren. Können sogar Krankheiten entstehen lassen. Oder wir hängen in einer Lebenskrise, in einem Problem fest. Schauen sie einfach mal nach, wie das bei Ihnen gerade ist. Vielleicht haben Sie mit einer Krise zu tun, vielleicht haben Sie ein Problem, das Sie noch nicht richtig lösen können, oder Sie fühlen sich einfach unwohl oder gar krank und suchen deswegen psychologische oder therapeutische Hilfe. Dann sind Sie in so einer Situation, dass gerade sehr viele verdrängte Gefühle jetzt am meisten stören.

Psychologie kann Ihnen helfen, diese verdrängten Gefühle wieder zu befreien, wieder zu spüren und dadurch in einen besseren, in einen gesünderen Zustand zu kommen.

Wer ist nun stärker, Gedanken oder Gefühle, das ist eine Frage, die ich sehr oft höre. Und da gehen die Meinungen natürlich weit auseinander. Wenn wir das nun doch ein bisschen der Wissenschaft überlassen und wissenschaftlich einmal überprüfen oder in die Studien rein schauen, auch in die Erfahrung der Therapeuten und psychologischen Berater, dann wissen wir, dass nicht der eine, oder nicht die eine Seite stärker ist als die andere, sondern dass Denken und Fühlen zwei unterschiedliche Bereiche sind. Und mal werden wir von unserem Denken beherrscht und in anderen Situationen aber komplett von unseren Gefühlen. Das ist ganz normal, ganz natürlich, das ist auch gut so. Gerade wenn es um den Bereich der Entscheidungen geht, da sind Gefühle sehr viel wichtiger als unsere Denkprozesse. Natürlich lernen wir viel und wir planen auch auf Grundlage unseres Fachwissen, auch auf Grundlage unserer Erfahrungen, doch wir bilden uns damit oft ein, dass wir sehr stark denken, oder sehr stark über das Denken unser Leben gestalten, dass wir auch unsere Entscheidungen diesen Denkprozessen unterwerfen. Das ist aber nur zum Teil so, denn ganz viele, ja, die meisten Entscheidungen, die wir treffen im Leben, treffen wir eigentlich aus dem Gefühl heraus, aus einem Buchgefühl heraus, das wir aber nicht so einfach greifen und beschreiben können.

Kurz gefasst könnte man das so sagen, dass unser Bauch eigentlich entscheidet, in dem meisten Fällen, und unser Verstand liefert dann die Argumente für unsere Entscheidungen. Das gilt natürlich nicht für die Planung unserer Handlungen. Aber wir entscheiden aus dem Bauch heraus, wo wir Urlaub machen wollen. Wir entscheiden auch aus dem Bauch heraus, welches Auto wir fahren wollen. Und wenn wir es uns dann leisten können, oder gerade so leisten können, dann liefert unser Verstand genügend Argumente, warum wir gerade dieses Auto auch kaufen sollten. Das ist aber von der Natur aus ganz gut so angelegt, denn unser Bauchgefühl ist ein sehr verlässliches Gefühl.

Und jetzt kommen wir zu dem typischen Problem, zu dem Problem, was alle Menschen haben, die in Krisensituationen sind, alle Menschen, die gerade ihre eigenen Probleme nicht gut lösen können oder mit sich selbst nicht gut klar kommen. Es ist das Problem, die eigenen Gefühle wirklich zu spüren. Und es ist eine echte Herausforderung, die eigenen Gefühle zu spüren. Vielleicht werden Sie jetzt spontan auch denken oder sagen, nein, ich fühle mich gar nicht gut, und das spüre ich doch sehr, sehr deutlich. Natürlich, wir spüren Befindlichkeiten, doch unsere Gefühle, unsere tiefliegenden Gefühle sind ja viel komplexer, viel ausdifferenzierter als unsere Befindlichkeit. Und bereits unsere Befindlichkeit, also die Frage, wie fühle ich mich jetzt gerade im Augenblick, unterliegt ja der Beurteilung unseres Verstandes. Wir kommen nicht ohne Verstand aus, das ist auch gut so, den brauchen wir auch. Doch unser Verstand beurteilt eben alles, beurteilt auch unsere Gefühle. Und das muss nicht, kann aber in vielen Fällen zu einem ernsthaften Problem werden, nämlich genau dann, wenn wir ein Gefühl spüren, aber unser Verstand uns sagt, dass wir das so nicht fühlen sollten, oder dass das kein gutes Gefühl ist.

Ich verrate Ihnen jetzt mal etwas. Gefühle sind nie gut oder schlecht. Gefühle sind einfach da. Wir können sie ja nicht steuern. Wir können sie im besten Fall wahrnehmen, unverstellt wahrnehmen, aber wir können sie nicht steuern. Deswegen können sie auch nicht wirklich gut oder schlecht sein. Auch da werden jetzt vielleicht einige Hörer aufschrecken und werden sagen, das gibt es doch nicht, ein sehr, sehr böses, gemeines Gefühl, das kann doch nicht gut sein. Aber schauen Sie sich das einmal in Ruhe an, oder denken Sie mal eine Minute in Ruhe nach. Wir verwechseln sehr oft Gefühl und daraus resultierende Handlungen. Das ist ja nicht das Gleiche, das müssen wir schon unterscheiden. Ein Gefühl kann nicht schlecht sein. Auch das Gefühl von großem Zorn oder von Hass ist ja an sich noch nicht schlecht. Warum nicht? Weil es nichts Schlechtes in die Welt bringt. Böse, schlecht oder verwerflich oder in irgendeiner Form zu beurteilen ist das ja erst, wenn eine Handlung daraus erfolgt. Nun sagen psychologische Berater und Therapeuten ganz oft, dass es darauf ankommt, die Gefühle unverstellt wahrzunehmen. Und auch ich sage Ihnen das ja in diesem Podcast. Ich halte es für fundamental wichtig, dass es uns möglichst oft gelingt, unsere Gefühle wirklich unverstellt, unverfälscht wahrzunehmen.

Das bedeutet aber nicht, dass wir daraus beliebige Handlungen ableiten dürfen. Ich gebe Ihnen ein einfaches Beispiel. Wenn wir sehr zornig sind, dann ist es ganz gut, wenn wir diesen Zorn, diese Wut auch spüren, damit wir wissen, was in uns vorgeht, damit wir es nicht verdrängen müssen. Wenn wir Zorn und Wut als Gefühle verdrängen, dann beißt sich das irgendwo in uns rein. Verdauungsbeschwerden oder Bauchschmerzen sind da noch die, ja, einfachsten oder harmlosesten Reaktionen. Auf Dauer, wenn wir das ganz oft oder lange tun, können wir davon krank werden, vielleicht ein Magengeschwür entwickeln, oder auch andere Krankheiten. Das ist individuell sehr verschieden, wie der Organismus darauf reagiert, auf Dauerverdrängungen. So, das Gefühl des Zornes sehr gut zu spüren, das ist schon mal sehr gut. Natürlich ist es nicht gut, deswegen einen Menschen zu attackieren oder irgendetwas kaputt zu schlagen.

Ich sage immer, ein Mensch darf alles sein, was er ist. Und in meiner Praxis handele ich auch so, im Coaching, in Therapien, in Beratungen. Meine Klienten dürfen alles sein, was sie sind. Sie dürfen alle Gefühle zum Ausdruck bringen. Selbstverständlich dürfen sie nicht alles tun, was sie dann vielleicht gerne tun wollen. Niemand dürfte etwas kaputt schlagen in meiner Praxis, das ist nicht erlaubt. Aber das stört auch keinen. Wenn wir Wut nicht ausagieren, indem wir etwas zerstören, heißt das nicht, dass wir das Gefühl verdrängen. Es ist ganz wichtig, das zu unterscheiden. Deswegen reite ich jetzt ein bisschen darauf rum. Und überlegen Sie sich das auch selbst einmal und machen sich einmal bitte klar, dass das ein großer Unterschied ist, ein Gefühl wirklich zu spüren und natürlich auch angemessen zum Ausdruck zu bringen, wenn es in der Situation geht, oder ein Gefühl sofort in eine Handlung umzusetzen. Das Umsetzen in einer Handlung, in einer Aktivität, ist nicht erforderlich, um das Gefühl zu verspüren, zu verarbeiten und etwas Gutes daraus zu machen. Das Wichtige ist, das Gefühl zu spüren.

Natürlich können wir auch nicht in allen Situationen unser Gefühl zum Ausdruck bringen. Wenn Sie sehr wütend auf Ihren Chef sind zum Beispiel, dann wird es nicht in jeder Situation gehen, diese Wut auch zum Ausdruck zu bringen. Aber es wird immer gehen, diese Wut zu spüren, durchaus das Verhalten zu kontrollieren und nicht jetzt aggressiv zu reagieren, wenn das in der Situation eben nicht geht oder gar nicht angemessen ist. Doch Sie haben das Gefühl gespürt, Sie verdrängen es nicht, sondern Sie stellen es vielleicht einen Augenblick oder für einige Zeit zurück, um sich später damit zu befassen. Dann ist das sehr heilsam, sehr konstruktiv.

Nun ist es aber nicht immer so. In der Hektik des Alltages, mit dem ganzen Stress, den wir zu erledigen haben, verdrängen wir jede Menge Gefühle, oftmals, ohne dass wir sie richtig merken. Und dann kommt natürlich hinzu, das ist der schwierige Part, dass wir im Laufe unseres Lebens lernen, was erwünscht ist und was nicht. Wir lernen sogar oft, welche Gefühle erwünscht sind und welche nicht. Schon als Kinder. Vielleicht gehören Sie noch zu der Generation oder es ist bei Ihnen persönlich einfach so gewesen, dass Sie gelernt haben, nicht weinen zu sollen. Früher hat man oft zu den Buben gesagt, ein Junge oder ein Mann weint nicht, ein Indianer kennt keinen Schmerz, und solche Dinge. Sie kennen das. Und bei den Mädchen gab es entsprechend auch Gefühle, die dort eben überhaupt nicht gewollt waren, Aggression, Wut, Zorn, das war bei Mädchen nicht so gern gesehen. Bei Jungen hat man das eher ertragen oder als normal empfunden. Und wenn wir als Kinder ganz oft lernen, dass wir bestimmte Gefühle nicht haben sollten, dann lernen wir etwas sehr Ungutes, denn wir lernen etwas, was nicht möglich ist.

Wir können unsere Gefühle nicht steuern. Wir können selbstverständlich lernen, nicht laut zu werden, nichts kaputt zu schlagen. Das ist auch wichtig. Aber wir können nicht wirklich lernen, ein Gefühl nicht zu haben. Was wir aber lernen können ist, dass Gefühle nicht erwünscht sind. Und dann fangen Kinder bereits an, diese Gefühle zu verstecken, mehr zu verstecken, als es gut ist, und sie so weit zu verdrängen, dass sie sich selbst nicht mehr damit befassen. Mit der Zeit kann das dazu dann führen, dass wir unsere Gefühle immer schlechter spüren. Und das ist eine ungünstige Basis. Denn wenn dann sehr viel Lebensstress zusammenkommt, wenn wir sehr viele faktische Probleme im Leben haben, dann spüren wir eben in diesen Bedrängungssituationen, in den Situationen, in denen wir stark sein müssen und handeln müssen, unsere Gefühle auch nicht mehr richtig, weil wir, schon bevor wir sie spüren können, oder benennen könnten, schon beurteilen. Und wenn das dann die alten, nicht erwünschten Gefühle sind, dann verdrängen wir die noch, bevor sie in unser Bewusstsein kommen. So etwas kann uns krank machen, das kann auch Krankheiten am Laufen halten und Genesungs- und Heilungsprozesse bremsen. Veränderungsprozesse im Leben, wenn wir etwas Neues lernen, wenn wir auf etwas Neues zugehen, dann ist es wichtig, dass wir unsere Gefühle spüren. Vielleicht die Gefühle, die uns dort Angst machen. Es ist ganz wichtig, die zu spüren, denn dann können wir die bearbeiten, dann können wir die auch wieder los lassen. Aber auch die Gefühle von Freude, von Enthusiasmus, von nach Vorne gehen, von Spaß haben, auch das müssen wir natürlich spüren.

So, was kann nun eine Psychologie für uns tun, was kann eine gute Psychologie für Sie tun? Wenn wir jetzt von guter Psychologie sprechen, dann sprechen wir natürlich von psychologischen Angeboten. Psychologische Beratung zum Beispiel, Psychotherapie, wenn es eben um psychische Störungen geht oder um ganz starke Ängste oder Depressionen zum Beispiel. Aber auch Coachings, auch das fällt in den Bereich der psychologischen Angebote. Ein Optimierungstraining für Sportler oder im Business. Auch solche Business-Coachings sind psychologische Angebote, jedenfalls wenn sie gut gemacht sind. Denn ein einfaches Training hilft niemandem. Eine gute Psychologie bietet einen urteilsfreien Raum. Das ist aus meiner Sicht das Allerwichtigste. Und ich arbeite mit allen Menschen so. Ich arbeite in meiner Praxis mit psychologischer Beratung, mit Psychotherapie, aber auch mit Business-Coaching bis in die obersten Etagen. Immer ist für mich wichtig, einen urteilsfreien Raum zu schaffen für die Person, mit der ich arbeite. Denn in einem urteilsfreien Raum kann ein Mensch seine eigenen Gefühle spüren und traut sich auch, diese Gefühle auszusprechen und damit diese Gefühle auch noch mal greifbar zu machen, wirklich zu spüren.

Damit können wir trainieren, wieder unsere Gefühle wahrzunehmen. Und das hilft uns in allen Lebenssituationen. Denn auf unser Bauchgefühl können wir uns immer verlassen. Unser Bauchgefühl fällt sowieso die meisten Entscheidungen, es muss aber dann auch spürbar sein für uns.

Wie kann man das nun tun und was können Sie tun? Dieser Podcast soll ja für Sie auch eine Hilfestellung sein. Deswegen will ich Ihnen auch sagen, was Sie tun können, um zu einem urteilsfreien Raum, zu einer urteilsfreien Umgebung zu finden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Eine Möglichkeit wäre eine ganz solide Selbstbetrachtung in aller Ruhe. Wenn Sie mit sich alleine sind, vielleicht zur Ruhe kommen und ungestört sind, dann einmal zu überlegen, wie es Ihnen eigentlich wirklich geht und was  Sie tatsächlich tief im Innern fühlen. Das ist möglich, hat aber doch sehr nahe, sehr enge Grenzen. Denn Ihr eigenes Beurteilungssystem wird immer dabei sein. Ich erlebe es immer wieder im Gespräch mit meinen Klienten, dass meine Klienten ihre Gefühle dann aussprechen mit der Zeit, aber die eigenen Gefühle sofort verurteilen. Und die meisten merken es nicht mal, merken es aber im Kontakt mit einem Gesprächspartner, der Ihnen das wohlwollend spiegelt und einfach klar macht, was sie dort gerade tun.

Eine zweite Möglichkeit wäre ein gutes Gespräch mit einem Freund zu machen. Das muss aber dann ein Freund oder eine nahestehende Person sein, die wirklich ohne Urteil ist. Das ist gar nicht so einfach, auch bei guten Freunden. Denn Freunde, unsere Partner, unsere Kinder oder Eltern, alle Menschen, die sehr eng mit uns verbunden sind, haben ja auch ein eigenes Interesse an der Beziehung zu uns und sind nicht wirklich so vollkommen urteilsfrei. Aber ein gutes Gespräch mit einem Zuhörer, der einem nicht sofort dazwischen geht, sondern einfach einmal zuhört, das ist dann schon sehr viel wert und hilft auch schon weiter.

Die dritte Möglichkeit ist die psychologische Beratung, einen professionellen Ansprechpartner aufzusuchen. Ob das nun ein Coach, psychologischer Berater oder ein Therapeut ist, entscheiden Sie da bitte selbst. Es gibt sehr viele Angebote, wichtig ist, dass es jemand ist, der wirklich diesen urteilsfreien Raum schaffen kann. Und es kommt auch darauf an, mit welchen Methoden er arbeitet. Es gibt da sehr viele. Ich persönlich bevorzuge ein Setting, also ein Einrichten der Umgebung und eine Gesprächssituation der vollkommenen Urteilsfreiheit. Das ist wichtig. Verwechseln Sie das bitte nicht mit meiner persönlichen Ansicht zu Dingen. Ich bin auch als Therapeut, auch als Psychologe natürlich ein Mensch mit Ansichten über Dinge, die passieren. Doch in diesem Kontakt mit dem Klienten darf das irgendwie keine Rolle spielen. Was meine Klientinnen und Klienten tun oder was sie denken, darüber habe ich zunächst einmal ja kein Urteil. Die sind ja nicht Teil meines privaten Lebens, deswegen kann ich ihnen diesen urteilsfreien Raum schaffen. Überprüfen Sie Ihren Ansprechpartner daraufhin, ob Sie dort beurteilt werden, ob Ihnen sehr schnell Verhaltensvorschläge gemacht werden. Denn wer einen urteilsfreien Raum schafft, der macht zunächst einmal keine Verhaltensvorschläge, keine Lösungsvorschläge, sondern der lässt Ihnen ganz viel Platz. Das ist absolut wichtig.

Ich persönlich arbeite mit dem Verfahren der Hypnosen und des Gesprächs natürlich. Und mir kommt es darauf an, im Gespräch diesen urteilsfreien Raum zu schaffen, damit meine Kunden die Möglichkeit haben, sich selbst zu betrachten und auch ihren eigenen Weg zu finden. In einem urteilsfreien Raum findet jeder Mensch Lösungen für seine Probleme. Und in einem urteilsfreien Raum entstehen immer heilsame Prozesse. Dann arbeite ich aber auch mit Hypnose, also mit Trance. Der Trancezustand ist ein Zustand einer sehr angenehmen Entspannung. Und dann kam über verschiedene Visualisierungen oder über verschiedene Suggestionen, das freundliche konstruktive Aufforderungen, in das Innere zu blicken, einem Menschen helfen, näher zu seinem eigenen Gefühl zu kommen, näher seine eigenen Bedürfnisse zu betrachten und zu seinen Bedürfnissen und Wünschen zu stehen. Und dadurch etwas Konstruktives in das eigene Leben hinein zu bringen.

Jetzt will ich Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, denn ich will Ihnen sagen, was Sie beachten können, oder drauf achten sollten aus meiner Sicht, wenn Sie ein Hilfeangebot aufsuchen, oder wenn Sie sich entscheiden zwischen verschiedenen Angeboten, die Sie gefunden haben. Ich will Ihnen ein paar Entscheidungskriterien an die Hand geben.

Punkt 1, die Erreichbarkeit. Das Angebot muss für Sie erreichbar sein, das ist absolut wichtig. Es ist Ihnen nicht geholfen, wenn Sie den besten Coach der Welt finden, der aber tausend Kilometer entfernt wohnt und Sie da nicht einfach hinfahren können. Achten Sie also darauf, dass das Angebot wirklich erreichbar ist, wirklich in einer Entfernung, die Sie auch überbrücken können. Natürlich kann man auch mal eine Stunde mit dem Auto fahren, aber das kann auch schon zur Last werden oder zu anstrengend werden, wenn Sie zu mehreren Terminen hinfahren müssen. Also überlegen Sie ganz genau, wie weit der Weg ist, den Sie gut für mehrere Sitzungen fahren können.

Und bei Online-Angeboten haben Sie ja möglicherweise eine sofortige Verfügbarkeit, auch da müssen Sie schauen, es gibt Online-Angebote, über Skype zum Beispiel, mit Wartezeiten von mehreren Monaten, dann ist es für Sie im Moment nicht das richtige Angebot, es sei denn, Sie können so lange noch warten. Aber es gibt online auch direkt oder sehr schnell verfügbare Angebote.

Punkt 2, das Angebot muss in Ihren Zeitplan passen, in Ihren Tagesablauf, Ihre Alltagsgestaltung. Wenn Sie beispielsweise zu bestimmten Terminen in eine Praxis gehen müssen oder zu einem Coach oder an einen bestimmten Ort eben gehen müssen, dann muss das eben für Sie auch gut planbar sein und in Ihren Tagesablauf rein passen. Unterschätzen Sie es bitte nicht, wenn das auch vielleicht nur alle 14 Tage oder alle vier Wochen für eine Stunde oder zwei Stunden der Fall ist, es muss gut in Ihren Alltagsablauf passen. Wenn Sie jedes Mal umorganisieren müssen, um einen Termin wahr zu nehmen, dann ist es kein gutes Angebot für Sie, wenn Sie jedes Mal freinehmen müssen, weil nur vormittags zum Beispiel Termine verfügbar sind und Sie dann so gar nicht können, weil Sie arbeiten müssen, dann ist es einfach nicht das passende Angebot. Es wäre schade, wenn Sie nach zwei oder drei Sitzungen abbrechen müssten, weil Sie das organisatorisch nicht mehr hinbekommen. Überlegen Sie deshalb vorher wirklich genau, welches Angebot auch wirklich gestaltbar ist für Sie.

Drittens, es sollte meiner Meinung nach auch eine Begleitung zwischen den Terminen geben, eine Ansprechmöglichkeit. In Therapien ist das oft üblich, dass man feste Termine hat und dazwischen wenig bis gar kein Kontakt zum Therapeuten stattfindet. Natürlich ist eine Kontaktmöglichkeit zu einem Coach, Berater oder Therapeut nicht beliebig, sondern immer vorher definiert, es wird geklärt, in welcher Art und Weise das möglich ist. Aber achten Sie darauf, dass Sie auch zwischen den Terminen etwas haben, dass Sie dort eine Ansprechmöglichkeit haben, und dass Sie auch etwas haben, womit Sie weiterarbeiten können. Das kann eine, ja, eine Art Hausaufgabe sein, so etwas, was Sie zuhause trainieren können. Vielleicht etwas zum Lesen, vielleicht bekommen Sie ein eBook oder etwas Gedrucktes mit, was Sie lesen können, damit Sie sich auch zwischen den Terminen weiter, ja, vorbereiten können auf die nächste Sitzung, damit Sie weiter an sich selbst und an Ihrem Problem, an Ihrer Herausforderung arbeiten können.

Ich mache es in meinen Coachings und Therapien immer so, dass ich diesen Hypnoseteil, den ich in fast jeder Sitzung zu einem Bestandteil mache, direkt aufnehme, als Liveaufnahme, frei gesprochene Hypnose, und meinen Kunden sofort mitgebe nach Hause und die das zuhause noch mal anhören können. Das ist komplett ungefährlich, das ist sogar eine sehr, sehr gute Sache, denn es beschleunigt die Beratung, es beschleunigt den Coaching-Prozess, es beschleunigt die Therapie. Ich arbeite mit Ultrakurzzeit-Settings, in den meisten Fällen genügen fünf Termine, auch bei psychischen Störungen, und nach fünf Terminen sind die meisten meiner Kunden dann schon sehr, sehr zufrieden, für viele ist das dann schon ausreichend, um das Leben wieder konstruktiv zu gestalten. Manchmal dauert es natürlich auch etwas länger. Doch durch die Aufnahme, die ich allen mitgebe, können meine Kunden zwischen den Terminen das immer wieder anhören und zuhause auf der Couch noch mal dann eine Hypnose bekommen. Das ist eine sehr gute Sache, das hat sich in meiner Praxis wirklich als Beschleuniger bewährt.

Vierter Punkt ist die Nachhaltigkeit. Nur können Sie natürlich nicht wissen, wie nachhaltig eine Behandlung oder eine Beratung wirken wird. Sie werden das natürlich erst im Verlauf merken, und niemand kann vorher ein Versprechen abgeben für einen genauen Verlauf, auch professionelle Therapeuten können im Einzelfall natürlich nicht wissen, wie wird sich diese Person entwickeln, wie wird sich das Geschehen mit diesem Kunden entwickeln. Das ist in jedem Einzelfall zu schauen. Doch auch bei dem Punkt Nachhaltigkeit ist eben die Frage, was bekommen Sie an die Hand. Bekommen Sie einen strukturierten Plan? Sprechen Sie bitte Ihren Berater oder Therapeuten darauf an. Das können Sie in einer ersten Sitzung oder auch in einem Telefonat vorab machen, oder in einem Email-Wechsel, fragen Sie einmal nach nach der Struktur des Coachings oder der Therapie. Ein guter Therapeut hat zumindest eine strukturierte Reihenfolge. Selbstverständlich muss jedes Coaching, jede Therapie individuell verlaufen, doch ein guter Therapeut hat meiner Ansicht nach eine strukturierte Folge, einen Plan von dem, was er tut. Nur wenn er das vorher benennen kann, wie die Reihenfolge ist, welche Themen zum Beispiel bearbeitet werden, mit welcher Dauer des ganzen Prozesses Sie ungefähr rechnen müssen, nur dann ist das meiner Ansicht nach eine seriöse Therapie. So ein völlig offenes Ende, wir schauen dann mal und treffen uns mal jede Woche, bis es dann besser wird, das hat meiner Ansicht nach mit professionellem Arbeiten nichts zu tun.

Und achten Sie darauf, was Sie bekommen. Bekommen Sie schriftliche Zusatzinformationen? Das halte ich für wichtig. Bekommen Sie beispielsweise Aufnahme mit von Visualisierung, von Hypnosen, von Fantasiereisen oder von einem interessanten Gesprächsteil. Nicht alles ist zur Aufnahme geeignet. Wenn Sie einfach ein Gespräch machen, um etwas zu klären, dann muss das nicht aufgenommen werden und wieder angehört werden. Das ist nur für ganz spezielle, hoch professionelle Sachen, wie Visualisierungen, durchaus auch Meditationen, Fantasiereisen, Hypnosen, Suggestionen. Aber schauen Sie einfach, was Sie in Ihrem Angebotspaket dort bekommen.

Punkt 5, das Budget. Ein wichtiger Faktor. Wir können ihn ja nicht außer Acht lassen. Qualitativ hochwertige Beratung und psychologische Angebote kosten Geld, das ist keine Frage. Sie werden es nicht für 30 Euro pro Sitzung oder pro Stunde bekommen. Sie müssen zwei Dinge entscheiden. Zum einen, was es Ihnen wert ist, wirklich jetzt Fortschritte zu erleben, was es Ihnen wert ist, jetzt wirklich Ihre Ziele zu erreichen, Ihre Leistung zu optimieren oder endlich aus einer Krise heraus zu kommen, endlich gesund zu werden. Sie müssen aber natürlich auch entscheiden, wie viel Geld Sie überhaupt zur Verfügung haben. Denn selbst wenn Sie sagen, ein Angebot ist 200 Euro pro Stunde wert und der Coach verlangt das, dann müssen Sie das Geld natürlich auch haben. Wenn Sie es nicht haben, können Sie es nicht bezahlen, das ist ja völlig klar. Achten Sie also darauf, ein gutes Angebot zu bekommen, und dass es auch in Ihr Budget passt. Denn es wäre auch wiederum schade, wenn Sie zwei oder drei Sitzungen irgendwo machen können und dann mitten im Angebot oder mitten in dem Prozess abbrechen müssen, weil Sie es sich nicht mehr leisten können. Das ist dann für Sie schade, denn dann haben Sie vielleicht einen sehr tollen, konstruktiven Prozess angestoßen, gehen einen guten Weg, und können sich dann einfach nicht mehr leisten, weiter zu gehen. Schauen Sie also von vornherein, dass das Angebot, das Ihnen offeriert wird, mit dem Plan, wie lange das dauern soll und welche Kosten dort auflaufen, dass Sie sich das gut leisten können.

Punkt 6, das Vertrauen. Das ist natürlich absolut wichtig. Sie müssen nicht nur dem Angebot, Sie müssen der Person, die es anbietet, einfach vertrauen können. Und das ist in der Tat eine Sache des Gefühls. Sie können sich natürlich informieren, diese Fakten sind eben für Ihr Denken, für Ihren Verstand wichtig, zu wissen, mit wem haben Sie es zu tun. Ist das überhaupt jemand, der etwas kann, ist das jemand, der wirklich weiß, wovon er spricht und das, was er anbietet, auch kann. Das ist absolut wichtig. Und da wird Ihnen Ihr Denken auch helfen bei der Entscheidung. Doch hier kommt ganz wichtig die Gefühlsentscheidung ins Spiel. Es hilft nichts, wenn ihr Ansprechpartner, Ihr psychologischer Berater ganz, ganz viel kann und vielleicht viele Zertifikate hat, aber Sie kein gutes Gefühl haben. Sie müssen ein gutes Gefühl haben. Nur dann geht es, nur dann werden Sie sich auf einen Menschen einlassen. Also achten Sie auf Ihr Gefühl. Und wenn Sie ein gutes Gefühl haben, wenn Sie es sich leisten können und wenn die Punkte, die ich angesprochen habe, soweit erfüllt sind, dass Sie sagen, das ist ein Angebot, das Sie ausprobieren können, dann können Sie auch zugreifen und diese psychologische Hilfe, die Sie sich ausgesucht haben, in Anspruch nehmen.

Siebter Punkt, die eigene  Motivation überprüfen. Vielleicht denken Sie jetzt, der Punkt gehört an den Anfang. Doch ich sage Ihnen, er gehört wirklich an Punkt sieben. Denn Sie haben so etwas wie eine Anfangsmotivation, deswegen hören Sie auch diesen Podcast, Sie interessieren sich einfach dafür. Und viele Menschen, die spielen mit dem Gedanken, Hilfe aufzusuchen, suchen sich ein paar Angebote heraus und im besten Fall gehen diese Menschen dann, und so können Sie es ja auch machen, an diesen Punkten, die ich genannt habe, einmal vor und überprüfen, ob das Angebot auch passt. Und dann am Schluss sollten Sie, das finde, ist wirklich wichtig, noch einmal überprüfen, stimmt die Motivation, wollen Sie. Ist jetzt der Punkt, an dem Sie sagen, ja, jetzt ändere ich was. Ist jetzt der Punkt, an dem Sie sagen, ja, jetzt starte ich in eine neue Zukunft. Ist wirklich der Punkt, an dem Sie sagen, ja, ich stelle mich all meinen Verstrickungen, all meinen Gefühlen, ich stelle mich mir selbst, und damit beginne ich jetzt eine neue Zukunft. Wenn Sie das mit Ja beantworten, dann ist wirklich der Punkt, dann auch auf das Angebot, auf das beste, das Sie gefunden haben, zuzugehen.

Ich freue mich, wenn Ihnen die erste Sendung gefallen hat. Ich hoffe, Sie schalten wieder ein zu unserer nächsten Sendung, zu unserem Podcast „30 Minuten Psychologie“. Machen Sie es gut bis dahin.

Vielen Dank, dass Sie dabei waren. Wichtige Informationen zum Thema und viele weitere interessante Podcasts finden Sie auf unibee.de