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Wann wird Bulimie chronisch?

Die meisten Menschen erkranken in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter an der psychogenen Essstörung Bulimie.

Häufig schlägt eine vorangegangene Magersucht später in eine Ess-Brechsucht um, ebenso gelten strenge Diäten als auslösende Faktoren.

Ohne gezielte Therapiemaßnahmen kann es zu einer Verlagerung der Beschwerden oder einer Chronifizierung kommen.

 

  • Doch wann wird Bulimie chronisch?
  • Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bulimie – selten im Frühstadium diagnostiziert

Typisch für Bulimie sind Heißhunger bedingte Essattacken, bei denen Betroffene enorme Nahrungsmengen mit mehreren tausend Kilokalorien herunterschlingen und anschließend erbrechen.

Eine Diagnose der psychogenen Essstörung erfolgt selten im Frühstadium.

Das liegt vor allem daran, dass bulimische Menschen meistens kein auffälliges Untergewicht haben wie Magersüchtige.

Viele Erkrankte bauen sich ein Doppelleben auf, indem sie nach außen hin ein nahezu perfektes Leben führen, im Privaten hingegen immer mehr die Kontrolle verlieren.

Der ständige Kampf zwischen Perfektionismus und Kontrollverlust führt zu immer mehr seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen.

Je weiter die Essstörung fortschreitet, desto höher ist das Risiko einer chronischen Bulimie.

Tritt die Erkrankung in der Pubertät auf und es erfolgt eine adäquate Therapie, sind die Heilungsaussichten sehr gut.

Lassen sich Bulimiker dagegen nicht behandeln, steigt auch die Gefahr einer Chronifizierung.

Bei einem chronischen Verlauf sind langfristige und schwerwiegende Gesundheitsschäden möglich:

  • Schwere Depressionen
  • Nierenschädigungen
  • Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen
  • Einrisse der Speiseröhrenwand, Magengeschwüre
  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie die Bulimie tatsächlich zügig heilen können.

Therapieziele bei einer chronischen Bulimie

Um eine chronische Bulimie handelt es sich, wenn degenerative Veränderungen seelischer und körperlicher Natur über einen länger anhaltenden Prozess entstanden sind und sich im weiteren Verlauf verstärken.

Besteht die Ess-Brechsucht bereits über mehrere Jahre, greifen bei vielen Patienten die üblichen Therapien nur unzureichend, bei anderen Betroffenen dagegen wird auch nach 15-jährigem Krankheitsverlauf noch eine vollständige Genesung erreicht.

Jedoch besteht auch bei einer erfolgreichen Behandlung von Bulimie die Gefahr eines Rückfalls. In einigen Fällen verschieben sich die Symptome der Essstörung, es entstehen Zwangs- und Angststörungen oder andere Suchterkrankungen wie Alkoholismus und Medikamentenabhängigkeit.

Um eine angemessene Behandlung mit verschiedenen Therapiebausteinen zu ermöglichen, identifizieren Ärzte und Psychotherapeuten vor allem die Ursachen problematischer Verhaltensweisen.

Bei einer lang anhaltenden Bulimie sind die Therapieziele sehr vielfältig ausgerichtet:

  • Strategien zur besseren Bewältigung der Essstörung
  • Verminderung der Symptome und psychischen Belastungen
  • Spezielle psychotherapeutische Maßnahmen bei Bewältigungsschwierigkeiten
  • Steigerung der Motivation, Änderung des Gesundheitsverhaltens
  • Förderung sozialer Beziehungen

 

Chronische Bulimie: Auch langjährige Essstörungen sind therapierbar

Bulimie ist eine komplexe Erkrankung, die mit vielen Komplikationen einhergehen kann.

Dennoch lassen sich auch langjährige Essstörungen mit modernen psychotherapeutischen Methoden erfolgreich behandeln. Vor allem mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie lernen chronisch Erkrankte den Teufelskreis zu durchbrechen.

Wie bei Anorexie äußert sich Bulimie mit Veränderungen auf seelischer, wie auch auf körperlicher Ebene.

Allerdings reichen Akzeptanz und Willenskraft zumeist nicht aus, um eine bulimische Essstörung zu überwinden.

Auch die verstärkte Konzentration auf Konflikte im Hintergrund, ohne auf das eigentliche Essverhalten einzugehen, bringt in aller Regel nicht den gewünschten Therapieerfolg.

Bei chronischer Bulimie ist vielmehr eine gezielte Veränderung der Faktoren nötig, die bulimische Verhaltensmuster aufrechterhalten, wie das zwanghafte Erbrechen nach einem Essanfall, die Angst vor einer Gewichtszunahme und die Vorstellung des Schlankheits- und Schönheitsideals.