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Bulimie Heilungschancen

Bulimie gehört zu den psychogenen Essstörungen und ist zumeist Ausdruck für fehlende Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung oder soziale Kontakte.

Mit einer geeigneten Therapie verbessert sich die Symptomatik bei 50 bis 60 Prozent der Betroffenen deutlich, doch auch Rückfälle kommen häufiger vor oder die Essstörung wird chronisch.

 

  • Wie gut sind die Heilungschancen?
  • Können Bulimiker die Erkrankung besiegen und wieder vollständig genesen?

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie die Bulimie tatsächlich zügig heilen können.

Welche Komplikationen können bei Bulimie auftreten?

Viele an Bulimie Erkrankte schämen sich für ihre Essstörung und verheimlichen sie, solange es möglich ist.

Bei 50 bis 60 Prozent der Bulimiker tritt nach einer stationären Behandlung etwa fünf Jahre später eine erhebliche Verbesserung ein, partiell bessert sich der Gesundheitszustand bei 20 bis 30 Prozent.

Bei den restlichen 10 bis 20 Prozent stellt sich kein Therapieerfolg ein und es entwickelt sich eine chronische Bulimie. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 0,5 Prozent.

Auch bei einem Behandlungserfolg machen sich nicht selten nach Jahren physische und/oder psychische Gesundheitsschäden bemerkbar.

Bulimia nervosa mit induziertem Erbrechen kann dauerhafte Zahnschäden zur Folge haben.

Auch Magenschleimhautentzündung, geschwollene Speicheldrüsen, Probleme mit den Stimmbändern und eine gestörte Darmmotorik gehören zu den Komplikationen einer Bulimie.

Treten diese Beschwerden bei einer diagnostizierten  Essstörung auf, sollte der behandelnde Arzt darüber informiert werden.

Mit einem schlechteren Therapieverlauf ist zu rechnen bei:

  • Bulimikern mit sehr ausgeprägten Symptomen, deren Essstörung über viele Jahre nicht erkannt wurde
  • Patienten mit Borderline-Symptomatik
  • Alkoholmissbrauch, Medikamentenmissbrauch, Drogen
  • Suizidversuche

 

Wie lässt sich einer Bulimie vorbeugen?

Aufklärung in Schulen ist eine der wichtigsten Säulen zur Vorbeugung von Bulimie und Anorexie.

Eine große Gefahr für Teenager sind in den Medien propagierte Diäten und der Einfluss des Schlankheitswahns.

Vor allem ist es wichtig, dass junge Mädchen gefeiter gegenüber vermeintlichen Schönheitsidealen sind.

Die Heilungschancen bei Bulimie oder Magersucht steigen umso mehr, je eher die Essstörung erkannt und therapiert wird, denn der Behandlungserfolg hängt entscheidend von der Krankheitsdauer vor Therapiebeginn ab.

Angehörige oder enge Freunde  können Bulimie jedoch an bestimmten Anzeichen erkennen.

Bulimiker essen häufig sehr hektisch, übermäßig viel oder extrem wenig. Ein weiteres Erkennungsmerkmal sind ständige Toilettenbesuche unmittelbar nach einer Mahlzeit.

Auch das Horten von Nahrungsmitteln, überzogenes Sportverhalten, die intensive Beschäftigung mit Kalorientabellen, häufig gerötete Augen oder eine unregelmäßige Menstruation können auf eine bulimische Erkrankung hindeuten.

Bei Verdacht auf Bulimie sollten Betroffene vorsichtig auf die Notwendigkeit einer ärztlichen Betreuung angesprochen werden.