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Risiken und Folgen von Bulimie

Zu den Hauptursachen von Bulimie gehören psychische Probleme.

Oft wirken Betroffene besonders kontrolliert, wählen Nahrungsmittel mit Bedacht und sind Verfechter des gesunden Lebensstils.

Außenstehende erkennen die Essstörung daher häufig nicht.

Bulimiker erzwingen nach einem Essanfall oder einer Mahlzeit das Erbrechen, was langfristig schwerwiegende Gesundheitsschäden hervorrufen kann.

Welche Gefahren birgt die psychogene Erkrankung? 

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie die Bulimie tatsächlich zügig heilen können.

Psychische Folgen von Bulimie

Bulimia nervosa – die Ess/Brechsucht hat nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Folgen. Bulimie wird häufig unterschätzt, da die Essstörung von Außenstehenden nur schwer erkannt wird.

Ohne entsprechende Behandlung finden Betroffene meistens jedoch nicht mehr aus dem Teufelskreis heraus.

Eine Gewichtsabnahme, die mit Veränderungen im Eiweißstoffwechsel einhergeht, kann die Übertragung der Signale in den Hirnnervenzellen soweit beeinträchtigen, dass als Folge Serotoninmangel entsteht, was sich negativ auf die Stimmungslage auswirkt.

Deshalb zählen Depressionen zu den häufig auftretenden  psychischen Folgen einer Bulimie. Im Krankheitsverlauf können zudem Ängste und Zwangsstörungen, etwa Waschzwänge, auftreten.

Oft ziehen sich an Bulimie Erkrankte von ihren Mitmenschen zurück, weil sie sich vor sich selbst ekeln, was das Selbstbewusstsein zusätzlich einschränkt.

Weitere seelische Folgen der Ess/Brechsucht:

  • Interessenlosigkeit gegenüber der Umwelt
  • Abnahme der Konzentrationsfähigkeit
  • Allgemeine Leistungsschwäche
  • Libidoverlust
  • Selbstzweifel, soziale Ängste

 

Körperliche Folgen der Ess/Brechsucht

Bulimie kann auf Dauer ernsthafte Folgen für den Körper verursachen.

Menschen mit bulimischem Essverhalten haben zwar selten starkes Untergewicht wie bei der Anorexie, dennoch ist der Ernährungsstil sehr unausgewogen, bedingt durch die Zufuhr großer Mengen kalorienreicher Nahrung während der Essattacken und selbst induziertem Erbrechen.

Dadurch erhöht sich das Risiko für erhebliche Mangelerscheinungen, weil dem Organismus wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente fehlen.

Menschen mit Bulimie sind zumeist anfälliger für Infekte oder leiden an Haarausfall. Starke Schwankungen des Körpergewichts oder Untergewicht können Menstruationsstörungen auslösen bis hin zum Ausbleiben der Regelblutung.

Neben Stimmungstiefs treten bei Betroffenen häufig Ein- und Durchschlafstörungen auf, auch Phasen der Unterzuckerung sind körperliche Folgen einer Bulimie.

Vor allem jedoch drohen Gesundheitsschäden durch das häufige Erbrechen, denn dabei gehen ständig Magensaft und Flüssigkeit verloren.

Die Auswirkungen:

  • Elektrolytstörungen durch gestörten Elektrolythaushalt
  • Hypoglykämie (Kaliummangel)
  • Flüssigkeitseinlagerungen
  • Herzrhythmusstörungen, Nierenschäden

Durch aggressive Magensäure in Speiseröhre und Mund:

  • Entzündungen der Speiseröhre
  • Abbau des Zahnschmelzes, Karies

 

Bulimie: Hohes Risiko für Zahnschäden

Viele Erkrankte weisen schon nach wenigen Jahren sichtbare Zahnschäden auf.

Die besonders aggressive Magensäure gelangt beim Erbrechen immer wieder in den Mundraum, was das natürliche Remineralisieren über den Speichel erheblich beeinträchtigt.

Durch die Säureeinwirkung wird der Zahnschmelz angegriffen und immer mehr zersetzt. Da die Zahnschäden meistens an den Innenseiten der oberen Zähne auftreten, bemerken Menschen mit Bulimie sie häufig nicht.

Alarmzeichen ist eine Überempfindlichkeit der Zähne, sobald diese mit Heißem, Kalten, Saurem oder Süßem in Kontakt kommen.

Später zeigen sich Schäden vor allem an Front- und Eckzähnen, im fortgeschrittenen Stadium drohen erhebliche Zahnschäden wie Verkürzungen.

Auch eingerissene Mundwinkel (Mundwinkelrhagaden) und Veränderungen der Mundschleimhaut sind bei Bulimie Erkrankten häufig zu beobachten.

Alle Bulimiker haben ein erhöhtes Risiko für Karies. Schutz vor gravierenden Zahnschäden kann eine speziell angefertigte und mit einem Fluoridgel versehene Kunststoffschiene bieten, die vor dem Erbrechen eingesetzt wird