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Bulimie – zwischen Ekel und dem Wunsch nach Anerkennung

Charakteristisch für Bulimie sind wiederkehrende Essanfälle mit Zufuhr großer Nahrungsmengen und anschließendem, selbst induzierten Erbrechen.

Nach diesen Heißhungerattacken leiden viele Bulimiker unter Scham und Schuldgefühlen.

Bei Bulimie handelt es sich nicht um ein Ernährungsproblem, sondern um eine psychogene Erkrankung, die viel Leid verursachen kann.

Zwischen Ekel und dem Wunsch nach Anerkennung – wenn Essen der Maßstab für den eigenen Selbstwert ist.

Essen als Ersatz für seelische Probleme

Bulimische Menschen sind meistens schlank, sportlich und gepflegt. Anormales Gewicht kommt selten vor, höchstens besteht leichtes Untergewicht.

Viele Erkrankte neigen zum Perfektionismus und richten ihr Denken auf Leistung aus. Die Essanfälle mit anschließendem Erbrechen finden heimlich statt, während Bulimiker in der Öffentlichkeit ein kontrolliertes Essverhalten zeigen.

Die wiederkehrenden Essattacken lösen bei Betroffenen Selbstekel, Ängste und Schamgefühle aus. Das permanente Auseinandersetzen mit der übermäßigen Aufnahme von Nahrung oder Essensverweigerung deuten Psychologen als Ersatz für seelische Probleme.

Die Essgewohnheiten dienen als Mittel zur Flucht vor unbefriedigten Bedürfnissen und verdrängten Emotionen wie Einsamkeit, Stress und innere Leere.

Durch Essattacken und Hungerphasen bauen an Bulimie Erkrankte innere Spannungen ab.

Es entsteht ein vorübergehendes Gefühl der Sicherheit, dessen Aufrechterhaltung nur durch Wiederholung möglich ist.

 

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie die Bulimie tatsächlich zügig heilen können.

Inhaltsverzeichnis Bulimie

Bulimie: Starkes Bedürfnis nach Anerkennung

Auch für die Entstehung von Bulimie gibt es verschiedene Ursachen.

So scheinen genetische Faktoren als Auslöser infrage zu kommen, außerdem belegen Studien, dass viele Betroffene an einer Störung des Sättigungsmechanismus leiden.

Sehr häufig haben Menschen mit Bulimie ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung. Hinzu kommt eine ausgeprägte Selbstunsicherheit, begleitet von sozialer Angst.

Schon unbedachte Äußerungen im Hinblick auf die Figur oder das Gewicht können die Essstörung auslösen.

Auch traumatische Erfahrungen wie sexueller Missbrauch oder Probleme mit der Impulskontrolle spielen bei der Entstehung von Bulimie eine Rolle.

Für bulimische junge Frauen, immer öfter auch Jungen und Männer, ist Essen ein als bedrohlich empfundenes Thema.

Nicht Appetit, echter Hunger oder Genuss steuern das Essverhalten, sondern die Kontrolle beherrscht das Essen und wird zum Lebensmittelpunkt.

Wann besteht die Gefahr, dass sich eine Bulimie entwickelt?

  • Das Wohlbefinden ist abhängig vom Gewicht
  • Die Beurteilung des Umfelds bestimmt die Selbstachtung
  • Fehlendes Selbstwertgefühl, irrationale Werthaltungen
  • Störung der Körperwahrnehmung
  • Gefühle der Wertlosigkeit und Hilflosigkeit

 

Professionelle Hilfe bei Bulimie

Erkrankte wissen zwar häufig, dass sie eine Essstörung haben, doch sie schaffen es nicht, aus eigener Kraft dem Teufelskreis aus Essattacken, Hungern und Erbrechen zu entkommen.

Haben Angehörige den Verdacht, dass jemand aus ihrem Umfeld an Bulimie erkrankt ist, sollten sie das Thema behutsam ansprechen. Unterstützung in diesem Zusammenhang bieten Selbsthilfegruppen oder Hausärzte an.

Die Diagnose Bulimia nervosa stellt der Arzt, wenn Betroffene mindestens zwei Essanfälle pro Woche über drei Monate haben, während der Attacken Nahrungsmittel bis zu mehreren tausend Kalorien zu sich nehmen und das Erbrechen selbst induzieren.

Wer fürchtet, an Bulimie zu leiden, sollte sich rechtzeitig professionelle Hilfe bei einem Arzt oder Psychologen zu holen. Erst im Gespräch ergeben sich Anhaltspunkte, ob es sich um eine psychogene Essstörung handeln könnte.

Neben den klassischen Symptomen, existieren weitere, von Experten als „nicht näher bezeichnete“ individuelle Störungsbilder.