Dein Trainingsplan zur FTP-Steigerung von 250 auf 290 Watt auf dem Rennrad
Ja, eine Steigerung von 250 auf 290 Watt ist für viele gesunde, gut trainierende Hobbyfahrer realistisch, meist in 12–24 Wochen. Entscheidend sind: progressiver Trainingsreiz (Sweetspot/Schwelle/VO2max), ausreichende Regeneration (Schlaf, Ruhetage, Deload) und passende Energiebereitstellung (Kohlenhydrate/Protein) zur Anpassung. Abklärungsbedürftig: Leistungsabfall trotz Struktur, Brustschmerz, Synkopen, ausgeprägte Erschöpfung.
- +16 % FTP (250 → 290 W) entspricht typischerweise einem strukturierten Aufbau mit 3 Schlüsselreizen/Woche plus Grundlagenausdauer und Deload-Phasen.
- Bei konsequenter Periodisierung erreichen grob 10–20 % der ambitionierten Freizeitfahrer innerhalb einer Saison eine zweistellige FTP-Steigerung; stark abhängig von Trainingsalter, Körpergewicht, Schlaf und Stress.
- Hauptlimitierer sind oft nicht „zu wenig Härte“, sondern zu wenig Erholung, zu geringe Kohlenhydratzufuhr und fehlende Progression (zu oft gleiches Training).
- Warnsignale: neue Dyspnoe, Thoraxdruck, Palpitationen, ungeklärter Leistungsabfall, wiederkehrende Infekte, ungewöhnlich hoher Ruhepuls oder Blutdruck.
- Eine erneute FTP-Bestimmung alle 4–6 Wochen (standardisiertes Protokoll) reduziert Fehlsteuerung durch Messrauschen und Tagesform.
Einordnung der Suchintention (physiologische Frage)
Die Frage ist primär physiologisch: Es geht um Leistungssteigerung durch Training, nicht um eine „Störung“ als Krankheitsbild. Daher stehen Trainingsmechanismen, Belastungssteuerung, Erholung und medizinische Warnzeichen im Vordergrund.
Mechanismus: Warum FTP steigt und welche Reize dafür zählen
FTP (Functional Threshold Power) ist eine praxisnahe Leistungskennzahl, die eng mit der maximalen Laktat-Steady-State-/Schwellenleistung korreliert. Sie steigt, wenn die Muskulatur bei hoher Dauerleistung mehr Energie aerob bereitstellen kann und Stoffwechselprodukte besser verarbeitet werden. Die wichtigsten Anpassungen entstehen über Monate durch wiederholte, dosierte Belastung:
1) Mitochondrien- und Kapillarisierungszuwachs: Mehr und effizientere „Kraftwerke“ in der Muskelzelle sowie bessere Durchblutung erhöhen die aerobe Energieproduktion und den Fett-/Kohlenhydratstoffwechsel.
2) Erhöhte Laktat-Clearance und -Shuttling: Laktat ist nicht nur „Abfall“, sondern auch Brennstoff; Training an Sweetspot/Schwelle verbessert Transport und Nutzung.
3) Herz-Kreislauf-Anpassung: Schlagvolumen, Plasma-Volumen und periphere Sauerstoffausnutzung steigen; das senkt die relative Belastung bei gleicher Wattzahl.
Praktisch heißt das: Eine FTP-Steigerung ist weniger ein einzelner „Killer-Workout“-Effekt, sondern das Ergebnis aus konsequentem Volumen in Zone 2, gezielten Intensitäten (Sweetspot, Schwelle, VO2max) und Regeneration, die die Anpassung überhaupt erst ermöglicht.
Autonomes Nervensystem: Sympathikus/Parasympathikus als Leistungsbremse oder -verstärker
Das autonome Nervensystem steuert Erholung, Herzfrequenzvariabilität, Schlafqualität und Stressreaktionen. Für die FTP-Entwicklung ist es zentral, weil Anpassung in der Erholung passiert:
- Sympathikus-dominant (Stressmodus): anhaltend hoher Alltagsstress, zu viele harte Einheiten, zu wenig Schlaf → erhöhtes Risiko für funktionelles Überreaching, stagnierende Leistung, höhere Infektanfälligkeit.
- Parasympathikus-dominant (Erholungsmodus): ausreichender Schlaf, geplante Ruhetage, moderate Wochenprogression → bessere Trainingsverträglichkeit, stabilere Intensitätsleistung.
Messbar wird das oft über indirekte Marker wie Ruhepuls, subjektive Erschöpfung, Schlafqualität und (falls genutzt) HRV-Trends. Wichtig: Einzelwerte sind weniger aussagekräftig als Trends über 1–2 Wochen. Wenn die Motivation sinkt, die Beine „leer“ sind und harte Einheiten wiederholt scheitern, ist meist nicht „mehr Intensität“ die Lösung, sondern ein Deload oder zusätzliche Erholung.
Endothelfunktion & Stickstoffmonoxid: Durchblutung als Leistungsvoraussetzung
Die Endothelfunktion (Gefäßinnenwand) beeinflusst die Durchblutung der arbeitenden Muskulatur. Ausdauertraining verbessert die endothelabhängige Vasodilatation u. a. über Stickstoffmonoxid (NO)-vermittelte Mechanismen. Das ist relevant, weil bei Schwellenleistung der limitierende Faktor häufig die Fähigkeit ist, Sauerstoff und Substrate schnell genug zum Muskel zu bringen und Stoffwechselprodukte abzutransportieren.
Für die Praxis bedeutet das:
- Regelmäßige Grundlageneinheiten und dosierte Intensitäten fördern die Gefäßanpassung.
- Risikofaktoren wie metabolisches Syndrom, hoher Blutdruck, Rauchen und schlecht eingestellter Blutzucker (z. B. erhöhter HbA1c) verschlechtern die Endothelfunktion und können Trainingsfortschritte bremsen.
- Bei auffälligem Blutdruck, bekannten Gefäßproblemen oder Diabetes ist eine medizinische Begleitung sinnvoll, auch weil das kardiovaskuläre Risiko unter hoher Belastung relevant wird.
Hormonelle Rhythmik: Warum Schlaf, Energieverfügbarkeit und Timing zählen
Leistungsentwicklung hängt nicht nur vom Training ab, sondern von der Fähigkeit des Körpers, nach Belastung aufzubauen. Dabei spielen Hormone und zirkadiane Rhythmen eine Rolle, ohne dass man „Hormon-Optimierung“ überbewerten muss:
- Schlaf unterstützt Reparaturprozesse, Immunfunktion und die Regulation von Stresshormonen.
- Energieverfügbarkeit ist entscheidend: Zu wenig Kalorien/Kohlenhydrate bei hohem Trainingsumfang erhöht Stresssignale und senkt die Qualität der Schlüsseleinheiten.
- Protein unterstützt Muskelreparatur und Anpassung; praxisnah sind über den Tag verteilte Portionen hilfreich.
Wer gleichzeitig stark abnehmen will und FTP massiv steigern möchte, kollidiert oft mit der nötigen Trainingsqualität. In vielen Fällen ist es erfolgreicher, zuerst Leistungsfähigkeit aufzubauen und Gewichtsziele moderat, periodisiert und medizinisch sinnvoll anzugehen.
Normale Variationen: Was „normal“ ist und warum Messungen schwanken
FTP-Werte schwanken durch Tagesform, Temperatur, Schlaf, Glykogenspeicher, Testprotokoll und Motivation. Normal sind:
- 2–5 % Variation zwischen Tests, besonders bei ungewohntem Protokoll oder starker Ermüdung.
- Unterschiedliche Ergebnisse je nach Testart (Rampentest vs. 20-Minuten-Test vs. 2×8 Minuten).
- Wetter/Hitze und Dehydrierung als starke Leistungsbremsen.
Für Vergleichbarkeit gilt: gleicher Trainer/Power-Meter, gleiche Tageszeit, ähnliche Ernährung, gleiche Taperung. Eine FTP ist immer eine Schätzung – wichtiger ist, ob du die geplanten Intervalle in den Zielzonen wiederholt stabil fahren kannst.
Wann abklären: Warnzeichen und sinnvolle Medizin-Checks bei ambitioniertem Training
Ambitioniertes Intervalltraining ist für gesunde Menschen meist sicher, kann aber bei unentdeckten Problemen riskant sein. Abklärung ist angezeigt bei:
- Brustschmerz/-druck, Ausstrahlung, neue Atemnot, Synkopen/Präsynkopen, ungeklärte Palpitationen.
- Deutlich sinkender Leistungsfähigkeit über Wochen trotz Erholung, wiederkehrenden Infekten, anhaltender Erschöpfung.
- Bekannten Risikofaktoren (Hypertonie, Diabetes, starke Dyslipidämie, Rauchen, Familienanamnese) oder auffälligen Blutdruckwerten.
Sinnvoll können (je nach Situation) ärztliche Anamnese, Blutdruckdiagnostik, Labor (z. B. Ferritin/Eisenstatus bei Verdacht auf Mangel, Schilddrüse, Entzündungsmarker) und bei Risikoprofil ein Belastungs-EKG sein. Das ist keine „Pflicht“ für jeden – aber eine kluge Absicherung, wenn Warnzeichen oder relevantes kardiovaskuläres Risiko vorliegen.
Der Trainingsplan: 12 Wochen strukturiert (mit Option auf 16–24 Wochen)
Ziel: FTP von 250 auf 290 W erfordert hohe Trainingsqualität. Unten steht ein 12‑Wochen-Plan als Kernblock. Für viele ist 12 Wochen der Beginn; wer viel Trainingsalter hat oder stark belastet ist, plant besser 16–24 Wochen mit zwei Aufbauzyklen.
Rahmenannahmen
- 4–6 Trainingstage/Woche, 6–10 Stunden/Woche (skalierbar).
- 3 Schlüsseleinheiten: Sweetspot/Schwelle, VO2max, lange GA2/GA1 (Z2).
- Jede 4. Woche Deload (ca. −30–40 % Umfang, weniger Intensität).
- Intensitätszonen praxisnah (Coggan-ähnlich):
- Z2: locker/aerob (ca. 60–75 % FTP)
- Sweetspot: 88–94 % FTP
- Schwelle: 95–105 % FTP
- VO2max: 110–120 % FTP
Progressionsregel
- Pro Woche nur eine Stellschraube erhöhen: entweder Gesamtzeit, Intervallzeit in Zone oder Intensität.
- Wenn du zwei Schlüsseleinheiten hintereinander nicht schaffst: 3–7 Tage reduzieren (Deload light), Schlaf/Kohlenhydrate prüfen.
1) Basis & Sweetspot (Wochen 1–3)
Ziel: Aerobe Grundlage stabilisieren, Sweetspot-Volumen aufbauen, Technik und Trittökonomie festigen.
Woche 1 (Beispiel, 7–8 h)
- Einheit A (Sweetspot): 3×10 min @ 88–92 %, 5 min locker
- Einheit B (Z2 lang): 2:00 h Z2, letzte 20 min zügig aber kontrolliert
- Einheit C (Neuromuskulär/kurze Spitzen): 8×12 s Sprint (voll), 3–4 min locker; danach 45–60 min Z2
- 1–2× zusätzliche Z2- oder Pendelfahrten 45–75 min, sehr locker
- 1 Ruhetag
Woche 2 (7.5–9 h)
- Sweetspot: 3×12 min @ 88–94 %
- Z2 lang: 2:15 h
- Trittfrequenz/Tempo: 2×20 min zügig (oberes Z2/unteres Tempo), locker dazwischen
Woche 3 (8–10 h)
- Sweetspot: 4×10 min @ 90–94 % oder 2×20 min @ 88–92 %
- Z2 lang: 2:30 h
- Over-Unders leicht: 3×8 min (1 min @ 95–100 %, 1 min @ 85–90 % im Wechsel)
Wichtig: Sweetspot soll „hart aber kontrollierbar“ sein, ohne zu zerbrechen. Qualität vor Heldentum.
2) Deload & Re-Test (Woche 4)
Ziel: Ermüdung abbauen, Anpassung zulassen, FTP-Zonen aktualisieren.
- Umfang −30–40 %, keine VO2max.
- 1 kurze Sweetspot-Einheit: 2×10 min @ 88–92 %
- 1–2 lockere Z2-Fahrten 60–90 min
- Optional: FTP-Test am Ende der Woche oder Beginn Woche 5 (standardisiert)
3) Schwelle aufbauen (Wochen 5–7)
Ziel: Zeit an/knapp unter Schwelle steigern, Laktat-Steady-State stabilisieren.
Woche 5 (8–10 h)
- Schwelle: 4×8 min @ 100–105 %, 4 min locker
- Sweetspot lang: 2×25 min @ 88–92 %
- Z2 lang: 2:30 h
Woche 6 (8–10.5 h)
- Schwelle: 3×10 min @ 100–103 %
- Over-Unders: 3×10 min (2 min @ 100–105 %, 2 min @ 88–92 %)
- Z2 lang: 2:45 h
Woche 7 (9–11 h)
- Schwelle: 2×20 min @ 95–100 % (Ziel: gleichmäßig, kein Einbruch)
- Sweetspot: 3×15 min @ 88–92 %
- Z2 lang: 3:00 h
Ernährung für diese Phase
- Vor harten Einheiten 1–3 g/kg Kohlenhydrate (je nach Verträglichkeit und Zeit).
- Während Intervallen/langen Fahrten oft sinnvoll: 30–60 g KH/h, bei sehr langen oder intensiven Einheiten auch mehr, individuell testen.
- Nachher: zeitnah Protein plus Kohlenhydrate, besonders bei zwei harten Tagen in Folge.
4) Deload (Woche 8)
Wie Woche 4, optional kurzer Re-Test. Wenn du dich „platt“ fühlst: Deload konsequent, sonst wird Phase 5 ineffektiv.
5) VO2max-Block & Race-FTP (Wochen 9–11)
Ziel: Maximale Sauerstoffaufnahme und „Headroom“ erhöhen; das hebt die Schwelle indirekt. Diese Wochen fühlen sich am härtesten an.
Woche 9 (8–10 h)
- VO2max: 5×4 min @ 110–115 %, 4 min locker
- Schwelle kurz: 3×10 min @ 100–103 %
- Z2 lang: 2:30–3:00 h
Woche 10 (8.5–10.5 h)
- VO2max: 6×3 min @ 115–120 %
- Over-Unders: 4×8 min (1 min @ 105 %, 1 min @ 90 % Wechsel)
- Z2 lang: 3:00 h
Woche 11 (7.5–9.5 h)
- VO2max: 4×5 min @ 110–115 %
- Schwelle: 2×16 min @ 98–102 %
- Z2 lang: 2:15–2:45 h
Hinweis zur Steuerung
VO2max-Intervalle sollen dich fordern, aber nicht „abschießen“. Wenn du die Zielwattzahl nur in den ersten 1–2 Wiederholungen hältst, ist die Intensität zu hoch oder die Erholung/Nutrition zu schlecht.
6) Taper & Test (Woche 12)
Ziel: Ermüdung reduzieren, Leistungsfähigkeit zeigen.
- Umfang −30–50 %, Intensität kurz erhalten.
- 1 „Opener“-Einheit: 3×3 min @ 105–110 %, lange Pausen, insgesamt kurz.
- FTP-Test 48–72 h nach letzter intensiver Einheit.
Test-Protokoll (Beispiel)
- Warm-up 15–20 min, 3×1 min zügig, locker dazwischen
- 20-min All-out (gleichmäßig), FTP ≈ 95 % der 20-min-Leistung (nur als Näherung)
- Alternativ Rampentest (konstant, gut vergleichbar), aber Ergebnisse können je nach Typ abweichen.
Skalierung nach Trainingszeit (damit der Plan wirklich passt)
Wenn du nur 5–6 h/Woche hast:
- Behalte 2 harte Einheiten (Schwelle/Sweetspot + VO2max)
- 1 längere Z2 (90–120 min)
- Rest sehr locker oder Ruhetage
Wenn du 10–12 h/Woche hast:
- 3 Schlüsseleinheiten bleiben gleich
- 2 zusätzliche Z2-Fahrten (60–120 min)
- Lange Ausfahrt bis 3.5–4 h, aber nicht jede Woche maximal
Wenn du viel Stress/Schlafmangel hast:
- Reduziere zuerst VO2max-Frequenz (z. B. jede zweite Woche), nicht die Z2-Basis.
Welche Dauer ist realistisch, um 40 Watt mehr FTP zu erreichen?
Ja, 12–24 Wochen sind für viele realistisch, wenn Training, Schlaf und Ernährung stabil sind. 250→290 W (+16 %) gelingt schneller bei geringerem Trainingsalter und konsequenter Progression. Wenn du seit Jahren strukturiert trainierst, dauert es oft länger oder erfordert mehr Umfang, bessere Regeneration und präzisere Intensitätssteuerung.
Woran erkenne ich, ob ich zu hart trainiere oder zu wenig erhole?
Zu wenig Erholung ist wahrscheinlich, wenn mehrere Zeichen zusammenkommen: sinkende Intervallleistung, schlechter Schlaf, anhaltend hoher Ruhepuls, ungewöhnlich schwere Beine und fehlende Motivation. Normal sind einzelne schlechte Tage. Abklärungsbedürftig ist ein über Wochen anhaltender Leistungsabfall, häufige Infekte oder starke Erschöpfung trotz Deload und ausreichender Energiezufuhr.
Wann sollte ich mich medizinisch abklären lassen, bevor ich VO2max-Intervalle fahre?
Eine Abklärung ist sinnvoll bei Brustschmerz/-druck, Synkopen, neuer Luftnot, ausgeprägten Palpitationen oder bekanntem kardiovaskulärem Risiko (Hypertonie, Diabetes, Rauchen, starke Fettstoffwechselstörung, Familienanamnese). Auch bei Verdacht auf metabolisches Syndrom oder erhöhtem HbA1c kann ärztliche Begleitung helfen, Training sicher zu steuern und Risiken zu reduzieren.
Was sind typische Unterschiede zwischen „psychisch“ und „organisch“ bedingten Leistungsproblemen?
Psychisch/Stress-getrieben sind Leistungseinbrüche oft schwankend, tagesformabhängig und gekoppelt an Schlaf, Grübeln oder hohe Belastung im Alltag; einzelne Einheiten gelingen dann trotzdem. Organisch/medizinisch wirkt der Abfall eher konsistent, teils mit körperlichen Warnzeichen (z. B. neue Dyspnoe, Brustdruck) oder auffälligen Vitalwerten. Bei Unsicherheit und Symptomen gilt: ärztlich abklären.
Welche Ernährung unterstützt FTP-Zuwachs am stärksten, ohne unnötig zuzunehmen?
Ausreichende Kohlenhydrate um harte Einheiten herum erhöhen Trainingsqualität und Anpassung; das ist meist der größte Hebel. Protein über den Tag verteilt unterstützt Regeneration. Zunehmen musst du nicht, wenn Gesamtenergie zur Belastung passt und du an lockeren Tagen weniger zuführst. Kritisch ist chronisch zu geringe Energieverfügbarkeit: Sie verschlechtert Erholung, Endothelfunktion und kann Fortschritte trotz „viel Training“ bremsen.
Fazit
Eine FTP-Steigerung von 250 auf 290 Watt ist häufig erreichbar, wenn Trainingsreiz, Regeneration und Energieverfügbarkeit zusammenpassen. Der Schlüssel ist periodisierte Belastung mit Sweetspot/Schwelle, einem VO2max-Reiz und ausreichend Z2, plus Deload. Bei Warnzeichen oder dauerhaftem Leistungsabfall ist eine medizinische Abklärung der nächste sinnvolle Schritt.
Fachliche Grundlage
Dieser Artikel bietet evidenznahe Gesundheitsinformation im Themenfeld Hypnose, Verhalten, Psychologie und Gewichtsregulation. Ingo Simon, Diplom-Pädagoge (univ.) und Heilpraktiker für Psychotherapie, ist Entwickler der Hypnoseprogramme, jedoch nicht Autor einzelner Artikel. Inhalte werden redaktionell geprüft und auf nachvollziehbare, vorsichtige Aussagen ohne Übertreibung ausgerichtet.
Transparenz
Der Text wurde KI-unterstützt erstellt und manuell redaktionell geprüft. Er ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung, insbesondere nicht bei Warnzeichen wie Brustschmerz, Synkopen, Atemnot oder anhaltendem Leistungsabfall.





