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Hilfe bei chronischem Tinnitus

Von einem chronischen Tinnitus spricht man, wenn die jeweiligen Ohrgeräusche über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr andauern.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Tinnitus von nun an für ein ganzes Leben lang bleiben muss.

Bei knapp einem Drittel aller Betroffenen bildet er sich auch noch in einem Zeitraum von 5-10 Jahren oder länger selbstständig zurück.

Der chronische Tinnitus ist für die meisten Betroffenen eine starke psychische und seelische Belastung.

Mit dem geeigneten Therapieansätzen sowie Selbsthilfe und Hypnose gelingt es jedoch in vielen Fällen, eine sogenannte Habitutation, d.h. einen Gewöhnungseffekt herbeizuführen, durch den sich der Tinnitus zumindest zum Teil bzw. phasenweise aus dem eigenen Bewusstsein verdrängen lässt.

Welche Möglichkeiten der Behandlung eines chronischen Tinnitus bestehen, nachfolgend genauer erklärt.

Lernen, mit den Ohrgeräuschen zu leben

Da Medikamente lediglich für das Anfangsstadium eines Tinnitus eingesetzt werden können, und diese dann auch nur die Symptome und Nebenerscheinungen behandeln, muss der Betroffene bei chronischen Ohrgeräuschen lernen, damit zu leben.

Die Erfolgsaussichten sind gut: Statistische Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 70 % aller Betroffenen im Laufe der Zeit lernen können, ihre Ohrgeräusche zu akzeptieren.

Dabei helfen Einrichtungen und Vereine wie etwa die Deutsche Tinnitus-Liga e. V., in denen sich Betroffene austauschen und ihre Erfahrungen schildern können.

Die Vereine haben im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Selbsthilfegruppen für Tinnitus-Erkrankte gegründet.

Eine wichtige Aufgabe bei chronischem Tinnitus besteht darin, die damit einhergehenden seelischen Belastungen zu meistern.

Als Folgeerscheinungen dieser Belastungen können beispielsweise Schlafstörungen, Überempfindlichkeiten bei lauten Geräuschen, Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmung bzw. Depressionen entstehen.

Bei einigen Betroffenen kommt es zu einer Einschränkung ihrer sozialen Kontakte sowie der Verminderung des Selbstvertrauens.

Hier gelangen Sie zu sehr interessanten Informationen, wie Sie den Tinnitus tatsächlich zügig heilen können.

Die Kombination verschiedener Therapieansätze

Die beste Abhilfe bei chronischem Tinitus verspricht eine Kombination aus therapeutischer Arbeit mit einem Fachmann sowie zahlreichen Selbstübungen, die der Betroffene zu Hause, am Arbeitsplatz und auch sonst überall durchführen kann.

Hierbei handelt es sich zum Beispiel um spezielle Entspannungstechniken wie Hypnose, Meditation oder autogenes Training, die vergleichsweise schnell erlernt werden können.

Ergänzt werden sollten diese Übungen bei Bedarf durch eine kognitive Verhaltenstherapie, eventuell in Verbindung mit einer Gestaltungstherapie (auch Kunsttherapie genannt) und einem eigens für Tinnitus-Patienten entwickelten Hörtraining.

Weitere Therapieansätze und Behandlungsverfahren

Die genannten Verfahren haben sich mittlerweile quasi als Standard in der Behandlung durchgesetzt.

Da die wissenschaftlichen Forschungen jedoch immer weiter fortschreiten, gibt es zahlreiche andere Ansätze, auf die im Folgenden etwas näher eingegangen wird.

Dabei muss jedoch zunächst zwischen dem subjektiven und dem objektiven Tinnitus – jeweils in chronischer Form – unterschieden werden.

Während beim subjektiven Tinnitus die Ohrgeräusche nicht nachweisbar sind, können sie bei einem objektiven Tinnitus mit geeigneten Messgeräten aufgezeichnet und dokumentiert bzw. reproduziert werden.

Je nachdem, welche Form des Tinnitus vorliegt, muss auch die entsprechende Therapieform genau darauf abgestimmt werden.

Behandlungsmöglichkeiten bei einem chronischen objektiven Tinnitus:

 

  • Entfernung der schallauslösenden Quelle im Körper, zum Beispiel chirurgisch

 

 

  • Kombination aus Physiotherapie und verhaltenstherapeutischen Ansätzen
Behandlungsmöglichkeiten bei einem chronischen subjektiven Tinnitus:

 

  • Medikamentöse Therapien, zum Beispiel durch die Gabe von Psychopharmaka

 

 

  • Einsatz spezieller Hörgeräte (zum Beispiel mit der Technik der Geräuschüberlagerung)

 

  • Verschiedene Körpertherapien, unter anderem Bio Feedback, Hydrotherapie und Tai Chi