Zum Hauptinhalt springen
Startseite
Über Ingo Simon Methodik Bücher (349) Glossar Audio-Hypnose Für Anfänger Video-Erfahrungen Blog Stimme testen Kunden-Login Programm bei Einsamkeit
Einsamkeit · Gesundheit

Warum macht Einsamkeit krank?

Einsamkeit ist kein reines Gefühlsthema. Sie versetzt den Körper in einen Alarmzustand, der auf Dauer Herz, Schlaf und Psyche belastet, und sich selbst verstärkt, wenn man nicht gegensteuert.

Stand: Redaktioneller Beitrag · quellenbasiert Redaktionell geprüft
+26 %Sterberisiko bei Einsamkeit
+29 %Risiko für Herzkrankheiten
3,4 Mio.Menschen in der Meta-Analyse
0800 4 70 80 90Silbertelefon ab 60

Einsam ist nicht dasselbe wie allein

Einsamkeit ist das Gefühl, dass die eigenen Beziehungen nicht ausreichen, zu wenige, zu oberflächlich, nicht nah genug. Man kann unter vielen Menschen einsam sein und allein zufrieden. Soziale Isolation dagegen beschreibt die tatsächliche Zahl der Kontakte. Beides kann krank machen, und beides tritt oft gemeinsam auf.

Wie groß das Risiko ist

Eine große Meta-Analyse von Julianne Holt-Lunstad und Kollegen wertete Daten von über drei Millionen Menschen aus. Einsamkeit ging mit einem um 26 Prozent erhöhten Sterberisiko einher, soziale Isolation mit 29 Prozent. Eine weitere Übersichtsarbeit fand ein um 29 Prozent erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten und ein um 32 Prozent erhöhtes Schlaganfallrisiko.

Diese Zahlen beschreiben Zusammenhänge, keine zwingenden Folgen. Sie zeigen aber, dass Einsamkeit kein reines Gefühlsthema ist.

Was im Körper passiert

Ein Alarmsignal, das nicht abschaltet

Der Psychologe John Cacioppo hat Einsamkeit als biologisches Warnsignal beschrieben, vergleichbar mit Hunger oder Durst. Für unsere Vorfahren war es lebensgefährlich, von der Gruppe getrennt zu sein. Das Gehirn schaltet deshalb auf erhöhte Wachsamkeit. Kurzfristig sinnvoll, wird dieser Zustand zum Problem, wenn er über Monate anhält.

Dauerstress

Anhaltende Wachsamkeit bedeutet Stress: höhere Stresshormone, erhöhter Blutdruck, eine stärkere Neigung zu Entzündungsprozessen. Genau diese Mechanismen gelten als Bindeglied zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Schlechterer Schlaf

Einsame Menschen schlafen im Durchschnitt unruhiger. Das Gehirn bleibt auch nachts in einer Art Bereitschaft. Weniger erholsamer Schlaf verstärkt wiederum Erschöpfung und Reizbarkeit.

Der Teufelskreis

Einsamkeit verändert die Wahrnehmung. Wer sich einsam fühlt, achtet stärker auf Zeichen von Ablehnung und deutet neutrale Situationen eher negativ. Man zieht sich zurück, um nicht enttäuscht zu werden, und wird noch einsamer. Einsamkeit und Depression verstärken sich dabei häufig gegenseitig.

Was hilft

Eine Meta-Analyse zu Maßnahmen gegen Einsamkeit kam zu einem überraschenden Ergebnis: Am wirksamsten waren nicht Angebote für mehr Kontakte, sondern Ansätze, die an den negativen Erwartungen ansetzen, etwa der Überzeugung, ohnehin nicht willkommen zu sein.

  • kleine, regelmäßige Kontakte statt großer Vorhaben: der gleiche Bäcker, der gleiche Kurs, das gleiche Ehrenamt
  • Gedanken wie „Die wollen mich sowieso nicht dabeihaben“ bemerken und prüfen
  • Schlaf und Bewegung stabilisieren, um den Dauerstress zu senken
  • bei anhaltender Niedergeschlagenheit ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe suchen

Entspannungsverfahren wie Hypnose können helfen, die innere Anspannung zu senken, die mit Einsamkeit einhergeht.

Wer jetzt jemanden zum Reden braucht: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 erreichbar. Menschen ab 60 können beim Silbertelefon unter 0800 4 70 80 90 anrufen. In der Schweiz hilft die Dargebotene Hand unter 143.

Den inneren Alarmzustand beruhigen

Das Audio-Hypnose-Programm bei Einsamkeit unterstützt dabei, innere Anspannung zu lösen und wieder offener auf andere zuzugehen, begleitend, nicht als Ersatz für Psychotherapie. Konzipiert von Ingo Michael Simon.

Programm bei Einsamkeit → Alle Programme im Jahresabo →
✓ Sofort-Download · ✓ Einmalzahlung, kein Abo-Zwang · ✓ Sichere Zahlung Digistore24

Häufige Fragen

Unibee-Redaktion

Redaktioneller Beitrag auf Basis veröffentlichter Fachliteratur (siehe Quellen). Die genannten Audio-Hypnose-Programme sind methodisch konzipiert von Ingo Michael SimonDiplom-Pädagoge (univ.), Heilpraktiker für Psychotherapie, Hypnosetherapeut, über 30 Jahre Praxiserfahrung.

Quellen (Auswahl)

  • Array
  • Array
  • Array
  • Array

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Bei anhaltendem Leidensdruck oder in einer Krise wende dich an eine Fachperson oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).

Ingo Simon
Ingo Simon
Diplom-Pädagoge univ. · Heilpraktiker für Psychotherapie · 30 Jahre Erfahrung
Ingo Simon ist Gründer des Unibee Instituts und Autor von 349 Fachbüchern. Er ist mit eigener Praxis im Saarland tätig, seine Audio-Hypnose-Programme sind im gesamten deutschsprachigen Raum erhältlich. Alle Audio-Hypnosen werden von ihm persönlich entwickelt und von einem professionellen deutschen Sprecher eingesprochen.
Biografie lesen →