Zum Hauptinhalt springen
Startseite
Über Ingo Simon Methodik Bücher (349) Glossar Audio-Hypnose Für Anfänger Video-Erfahrungen Blog Stimme testen Kunden-Login Programm zum Rauchstopp
Rauchstopp · Hintergründe
Audio-Programm: Hypnose bei Rauchen aufhören →

Warum ist Rauchen aufhören so schwer?

Es liegt nicht an fehlendem Willen. Rauchen bindet auf drei Ebenen gleichzeitig, im Gehirn, im Alltag und im Umgang mit Stress. Wer alle drei kennt, hat bessere Chancen.

Stand: Redaktioneller Beitrag · quellenbasiert Redaktionell geprüft
wenige Sekundenbis Nikotin im Gehirn ist
2 bis 4 Wochenbis Entzug deutlich nachlässt
StressfalleZigarette erzeugt den Stress
0800 8 31 31 31Rauchfrei-Telefon

Es liegt nicht an mangelndem Willen

Die meisten Raucherinnen und Raucher wollen aufhören, und viele haben es schon mehrmals versucht. Dass es so schwer ist, hat handfeste Gründe: Rauchen ist eine körperliche Abhängigkeit, ein tief eingeübtes Verhalten und oft auch ein Werkzeug gegen Stress. Wer alle drei Ebenen kennt, hat bessere Chancen.

Begleitendes Audio-Programm: Rauchen aufhören20 Gesundheitshypnosen à 75 Minuten zum Anhören zu Hause, konzipiert von Ingo Michael Simon. Ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.Einzelprogramm 129 € oder die Programme im Jahresabo für 99 €/JahrEinzelprogramm für 129 € bestellen → Inhalt und Stimmprobe →

Ebene 1: Nikotin verändert das Gehirn

Nikotin erreicht das Gehirn innerhalb weniger Sekunden nach dem Zug und setzt dort Dopamin frei, einen Botenstoff des Belohnungssystems. Mit der Zeit passt sich das Gehirn an: Es bildet mehr Andockstellen für Nikotin aus. Fehlt der Nachschub, entstehen Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme und starkes Verlangen.

Die gute Nachricht: Eine Auswertung der Studienlage von John Hughes zeigt, dass die meisten Entzugssymptome in der ersten Woche am stärksten sind und innerhalb von zwei bis vier Wochen deutlich nachlassen. Das Verlangen kann länger bleiben, wird aber seltener.

Person mit ausgebreiteten Armen im Sonnenaufgang

Ebene 2: Die Gewohnheit

Wer 20 Zigaretten am Tag raucht, wiederholt die Bewegung zum Mund bei rund zehn Zügen pro Zigarette mehr als 70.000 Mal im Jahr. Die Zigarette ist fest an Situationen gekoppelt: der erste Kaffee, die Pause, das Telefonat, das Glas Wein. Diese Auslöser rufen das Verlangen automatisch hervor, auch wenn der Körper längst kein Nikotin mehr braucht.

Ebene 3: Die Stressfalle

Viele rauchen, weil es sie beruhigt. Der Psychologe Andy Parrott hat gezeigt, dass das eine Täuschung ist: Raucher sind zwischen den Zigaretten angespannter als Nichtraucher, weil der Nikotinspiegel sinkt und leichte Entzugssymptome auftreten. Die Zigarette beseitigt vor allem den Stress, den sie selbst erzeugt hat. Nach dem Rauchstopp sinkt das Stressniveau vieler Menschen langfristig.

Was die Chancen erhöht

Die deutsche S3-Leitlinie zum Rauchstopp empfiehlt, Verhaltensunterstützung, etwa Beratung, Kurse oder Telefonberatung, und bei starker Abhängigkeit Medikamente oder Nikotinersatz zu kombinieren. Diese Kombination erhöht die Erfolgsaussichten deutlich gegenüber dem Aufhören auf eigene Faust.

  • einen festen Stopptag wählen statt schrittweise zu reduzieren
  • die eigenen Auslöser kennen und für jeden eine Alternative planen
  • die ersten zwei bis vier Wochen bewusst als Übergangsphase einplanen
  • Rückfälle als Teil des Prozesses sehen, nicht als Scheitern

Kostenlose Beratung bietet das Rauchfrei-Telefon unter 0800 8 31 31 31, in der Schweiz die Rauchstopplinie unter 0848 000 181.

Hypnose wird häufig als Unterstützung genutzt, etwa zur Entspannung und Stärkung der Motivation. Eine Cochrane-Übersicht kam zu dem Ergebnis, dass die Studienlage nicht ausreicht, um einen Vorteil gegenüber anderen Formen der Verhaltensunterstützung zu belegen. Sinnvoll ist Hypnose daher als ergänzender Baustein, nicht als alleinige Methode.

Den Rauchstopp mit Entspannung begleiten

Das Audio-Hypnose-Programm zum Rauchstopp unterstützt Entspannung und Motivation in der schwierigen Übergangszeit, als ergänzender Baustein, nicht als alleinige Methode. Konzipiert von Ingo Michael Simon.

Allgemeine Stimmprobe – kein Ausschnitt des konkreten Programms:
Einzelprogramm Rauchen aufhören 129 € 20 Gesundheitshypnosen à 75 Minuten, einmalig, dauerhaft nutzbar Einzelprogramm für 129 € bestellen → Inhalt und Stimmprobe →
99 €/Jahr · Einzelkauf 129 € einmalig Alle 115 Programme im Jahresabo 99 € 99 € pro Jahr mit automatischer Verlängerung. Verbindliche Kündigungsbedingungen vor Abschluss im Bestellformular prüfen. Jahresabo für 99 €/Jahr bestellen →
✓ 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht · ✓ Zugang über das Online-Portal · ✓ Einzelkauf ohne Abo · ✓ Sichere Zahlung Digistore24

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Nikotinentzug?

Die meisten körperlichen Entzugssymptome sind in der ersten Woche am stärksten und lassen innerhalb von zwei bis vier Wochen deutlich nach. Das Verlangen in bestimmten Situationen kann länger auftreten, wird aber seltener und schwächer.

Warum nimmt man nach dem Rauchstopp zu?

Nikotin erhöht den Grundumsatz leicht und dämpft den Appetit. Nach dem Aufhören fällt beides weg, und manche ersetzen die Zigarette durch Snacks. Bewegung und bewusste Alternativen helfen, die Zunahme gering zu halten.

Ist schrittweises Reduzieren besser als sofort aufhören?

Die Studienlage ist gemischt: Eine Cochrane-Übersicht fand ähnliche Erfolgsraten, eine große britische Studie sah beim festen Stopptag etwas bessere Ergebnisse. Viele Fachleute empfehlen deshalb einen festen Stopptag.

Wie viele Versuche braucht man im Durchschnitt?

Viele Ex-Raucher haben mehrere Anläufe gebraucht. Jeder Versuch bringt Erfahrungen über die eigenen Auslöser, die beim nächsten Mal helfen.

Unibee-Redaktion

Redaktioneller Beitrag auf Basis veröffentlichter Fachliteratur (siehe Quellen). Die genannten Audio-Hypnose-Programme sind methodisch konzipiert von Ingo Michael Simon, Diplom-Pädagoge (univ.), Heilpraktiker für Psychotherapie, Hypnosetherapeut, über 30 Jahre Praxiserfahrung.

Quellen (Auswahl)

  • DG-Sucht/DGPPN: S3-Leitlinie Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung, AWMF 076-006
  • Hughes (2007): Effects of abstinence from tobacco: valid symptoms and time course, Nicotine & Tobacco Research 9(3)
  • Parrott (1999): Does cigarette smoking cause stress? American Psychologist 54(10)
  • Barnes et al. (2019): Hypnotherapy for smoking cessation, Cochrane Database of Systematic Reviews

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Bei anhaltendem Leidensdruck oder in einer Krise wende dich an eine Fachperson oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).