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Stoffwechsel und Diabetologie

Die Diabetologie ist eine medizinische Fachrichtung der Humanmedizin und befasst sich mit der Diagnostik, Behandlung, Erforschung und Prophylaxe der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus.

Bei Diabetes verursacht Insulinmangel einen gestörten Kohlenhydratstoffwechsel.

Dieses Ungleichgewicht wird mit einer entsprechenden Diabetesbehandlung wieder in Balance gebracht.

 

  • Doch müssen Diabetiker eine spezielle Diät halten?
  • Warum ist eine Ketoazidose lebensgefährlich?
  • Welche Bedeutung hat der diabetische Stoffwechsel?
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Ist eine spezielle Diabetesdiät nötig?

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die mit einem gestörten Kohlenhydratstoffwechsel einhergeht.

In früheren Zeiten umfasste eine Diabetesbehandlung grundsätzlich eine starre Diabetesdiät mit dem Verzicht bestimmter Nahrungsmittel, um den Blutzucker auf einem kontrollierbaren Level zu halten.

Inzwischen können die Therapiemaßnahmen größtenteils an die Essensvorlieben angepasst werden, weil insbesondere die Wirkung von Kohlenhydraten eher auf der individuellen Verarbeitung des Organismus beruht und weniger auf der Art der Lebensmittel.

Auf diese Weise ist eine Regulierung der Blutzuckerwerte auch bei normalen Essgewohnheiten möglich – ohne eine spezielle Diabetesdiät. Heute erhalten Diabetiker vor allem allgemeine Ernährungsempfehlungen.

Laut Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) stehen auf einem diabetikeradäquaten Speiseplan abwechslungsreiche, gesunde und leckere Nahrungsmittel.

Bei Vorliegen einer Zuckerkrankheit gilt außerdem eine optimistische Lebenseinstellung als gesundheitsfördernd.

Ketoazidose – Stoffwechselentgleisung durch absoluten Insulinmangel

Bei einer Ketoazidose handelt es sich um eine durch Insulinmangel verursachte Entgleisung des Stoffwechsels.

Unbehandelt kann die Erkrankung lebensbedrohlich sein, da die Gefahr besteht, dass Betroffene in ein diabetisches Koma fallen. Bei einem absoluten Insulinmangel bilden sich in der Leber Ketonkörper, die zu einer Übersäuerung des Blutes führen.

Ketoazidose ist eine schwerwiegende Komplikation, die vorwiegend bei Tpy-1-Diabetikern auftritt. Der Organismus reagiert auf den extremen Insulinmangel mit der vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen wie Kortisol, was eine individuell ausgeprägte Überzuckerung (Hyperglykämie) auslöst.

Das Blut übersäuert, weil der Körper versucht, seinen Energiebedarf über den Fettabbau und den Abbau von Ketonkörpern zu decken.

Infolgedessen entgleisen die Elektrolyte wie Natrium, Magnesium und Kalium und der Körper trocknet aus. Ursächlich für die Stoffwechselübersäuerung kann eine Unterbrechung der Insulinversorgung sein oder ein erhöhter Insulinbedarf, etwa bei Infektionen oder Operationen.

Charakteristische Symptome einer Ketoazidose:

  • Starkes Durstgefühl
  • Übelkeit mit Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Azetongeruch in der Atemluft
  • Trockene Haut, trockene Schleimhäute
  • Bewusstseinsstörungen 

 

Veränderter Stoffwechsel kann auf Diabetes hinweisen

Nach Schätzungen des DDB leiden in Deutschland sieben Millionen Menschen an Diabetes, weitere drei Millionen haben die Stoffwechselerkrankung, ohne es zu merken.

Diabetes zeigt zu Beginn oft unspezifische Symptome wie Schwächegefühle, Stimmungsschwankungen oder Müdigkeit. Durch die schleichende Entwicklung wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt.

Eindeutigere Hinweise auf Diabetes kann jedoch ein veränderter Stoffwechsel liefern. Die Ergebnisse einer britischen Studie zeigen, dass sich die Blutzuckerwerte bereits Jahre, bevor die Erkrankung ausbricht, stark verändern.

In einer Langzeitstudie haben Forscher über 6.000 gesunde Menschen zehn Jahre lang beobachtet und in diesem Zeitraum auch den Stoffwechsel untersucht.

Rund 500 Testpersonen sind in dieser Zeit an Diabetes erkrankt, bei allen anderen Probanden kam es zu deutlichen Stoffwechselveränderungen.

Messungen ergaben schon drei Jahre vor der Diagnosestellung extreme Blutzuckerschwankungen. Sogar fünf Jahre vor der Diagnose Diabetes war eine Verlangsamung der  Zellreaktionen auf das lebenswichtige Hormon Insulin feststellbar.

Forscher halten die Studienergebnisse für eine Chance zur Verbesserung der Diabetes-Früherkennung.

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