Depressionen verstehen

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Männerdepressionen sind anders – Reizbarkeit, Ärger, Sucht

Es darf sie eigentlich gar nicht geben, diese Depression die wir hier als Männerdepression führen. Ein Mann hat stark zu sein, ein Mann darf keine Schwächen zeigen, ein Mann darf doch bitteschön keine Depressionen bekommen.

So könnte man den einhelligen Tenor bestimmen, welcher auf einen hinabhagelt, will man mit dem »gemeinen Volk« über Depressionen beim männlichen Geschlecht reden.

Doch aufgepasst! Männer, die an Depressionen erkranken sind gar nicht so selten. Diese Depression zeigt sich unter anderem in einer Reizbarkeit die auch schon mal in Aggressivität umschlägt, Ärger, Süchte (wie Alkohol oder Tabletten) – all das sind typische Depressionsformen bei einem Mann.

Warum darf Mann eigentlich keine Depression bekommen, möchte man sich fragen. Fragen tun sich dies auch viele Ärzte, denn viele Männer verschweigen ganz einfach ihre Krankheit und muten sich mehr zu als Ihnen gut tut.

Das Ende vom Lied ist dann tatsächlich eine schwere Depression, die dann  natürlich durchaus von längerer Dauer sein kann.

Probleme mit der Umwelt oder Spätfolgen durch Alkohol sind bei Männern maßgeblicher zu finden als bei der Frau, dafür leiden Männer eher unter Erschöpfungssyndromen und anderen Befindlichkeitsstörungen als da sind: Herzklopfen, Kurzatmgkeit oder Panikschübe.

Ein antisoziales Verhalten kann bei herabgesetztem Selbstbewusstsein dazukommen – all das ist klassifiziert und belegt.

Ein Mann, der unter einer Depression zu leiden hat, ist in zweierlei Hinsicht stark unter Druck: Zum einen muss er sich sehr genau überlegen wem er sich anvertraut, zum anderen wird sein Hilfe suchendes Verhalten oftmals als große Schwäche ausgelegt, und der Betroffene wird im Prinzip abgekanzelt.

Das alles muss nicht sein, wenn man ein bisschen mehr Mitgefühl für den Mann aufbringen würde, der auch an der Krankheit Depression erkranken kann. Warum ist die Toleranzschwelle bei Frauen anders gepolt als bei Männern – das fragen sich mittlerweile nicht nur Ärzte sondern auch Betroffene in ihrem ganz normalen Alltagsleben.

Inhaltsverzeichnis

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Der Verlauf einer typischen Männerdepression

In der Regel gilt, dass Depressionen umso langwieriger behandelt werden müssen, je ausgeprägter diese sind und je länger diese bestehen.

Da der Mann in der Regel erst sehr spät zu seiner Erkrankung steht, verläuft eine typische Männerdepression in der Regel nicht unter sechs Monaten.

Würde der Mann eher zum Arzt gehen oder sich einer anderen Institution anvertrauen, würde die Behandlungszeit verkürzt und der Betreffende bräuchte nicht so sehr zu leiden.

Doch Männern fehlt oft jegliches Krankheitsgefühl, sie projizieren diese Krankheit auf ihre Umwelt – reichen sie quasi weiter – der Mann an sich hat nicht krank zu sein.

Oftmals wird eine Depression verharmlost, sie wird nicht als das gesehen was sie ist – nämlich eine starke, psychosomatische Erkrankung die in erfahrene Hände von Ärzten gehört, in der Regel sogar in eine psychosomatische Klinik!

Einige männliche Patienten versuchen die Krankheit sogar hinter einem Lächeln zu verstecken, nach dem Motto: »Mir geht es doch gut.«

Jeder muss seinen Weg gehen, wie er ihn gehen möchte. Fest steht allerdings, die Depression wird Ihnen so manchen Kampf kosten. Das dass alles nicht einfach wird, werden Sie sicherlich bereits in Erfahrung gebracht haben.

Deshalb sollten Sie sich, egal wie zu einer Depression stehen, egal was da aus Ihnen herausplatzen wird, zumindest so viel Selbstvertrauen genehmigen, und zu Ihrer Krankheit stehen.

Sich dagegen zu wehren, bringt gar nichts. Das ist hinlänglich bewiesen, und führt auch oft zu suizidialen Maßnahmen. Dass die Krankheit an sich noch immer nicht für den Mann in gleichem Maße wie für die Frau gilt, sollte dringend einer Begutachtung unterzogen werden – viele Männer schreien förmlich nach Aufmerksamkeit – zu Recht – wie wir finden!

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Männer sind anderes, Frauen auch wenn es um die Krankheit Depressionen geht

Genetische Veranlagungen, neurobiologische Störungen sowie bestimmte Persönlichkeitsstörungen sind bei Männern anders als bei Frauen – oder anders ausgedrückt – Männer gehen damit anders um als Frauen.

Frauen tendieren dazu, sich dem Therapeuten zu öffnen und sich ihren Kummer von der Seele zu reden, mit dem Empfinden, dass es Ihnen danach besser geht, und Sie sich freier fühlen.

Der Mann an sich schluckt viel herunter – er hat im wahrsten Sinne des Wortes oft einen dicken Hals, kann kaum sprechen, weil er so belastet ist, von Sorgen und anderen Beschwerden des Alltags – sodass, fragt ihn ein Therapeut, er wahrscheinlich gar nichts sagen wird.

Das heißt, er nimmt die ganzen Schluckbeschwerden wieder mit aus der Praxis heraus und hat nichts davon dagelassen, was ihn ein wenig befreien könnte von seiner Depression.

Sind Männer wirklich so, oder hat die Gesellschaft dem Mann diese Bürde auferlegt? Stark zu sein, nie die Contenance zu verlieren, sich durchzuboxen wie ein Kämpfer im Boxring! Ist dies nicht in der Regel tatsächlich so?

Gehen Sie einmal in sich.

Männer, die ein intensiv Hilfe suchendes Verhalten an den Tag legen sind bereits so weit erkrankt, dass weder alternative Heilmethoden helfen würden, noch irgendwelche homöopathischen Gaben die bei Frauen oftmals durchaus gute Dienste leiden.

Der Mann wird sicherlich in eine psychosomatische Klinik eingewiesen werden, wo man ihn umfassend betreuen kann und er sich (endlich) den Ärzten öffnen wird.

Diese kennen ihn nicht, er kennt sie nicht – wird sie vielleicht in diesem Leben nie mehr wieder sehen. Das macht den Mann dann endlich zum Patienten.

Zu spät, mit gravierenden Spätfolgen könnte man in diesem Fall rechnen, doch immer noch nicht zu spät, um zu gesunden. Nun kommt es auf den Mann selbst an, wie er den Belastungen stand hält, wie er an seiner Depression selbst mitarbeitet.