Depressionen verstehen

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Zurück ins Leben – Depressionen überwinden

Vielen Patienten mag dieser Abschnitt Hoffnung geben. Zurück ins Leben! Lange genug hat es gedauert, bis man diesen Satz sagen konnte.

Viele Medikamente wurden in dieser Zeit verkonsumiert, viele Gespräche geführt und ebenso viele einfach abgebrochen, weil es dem Erkrankten zu viel wurde, immer wieder über seine schwere Erkrankung zu sprechen.

Nicht immer ist eine Therapie das Mittel der Wahl.

Viele Erkrankte sträuben sich dagegen, ihr Seelenleben auf den Tisch des Hauses zu packen.

Es geht nicht, dass dann ein Arzt versucht, den Patienten zu zwingen, sich ihm zu öffnen. Oft genug passiert so etwas in deutschen Krankenhäusern, doch es gibt auch immer mehr mündige Patienten!

Doch nun hat es der Erkrankte geschafft, egal ob von zu Haus oder aus einer psychiatrischen Klinik heraus zurück ins Leben geführt zu werden.

Sicherlich wird er medikamentös eingestellt werden (Depressive werden ein Mittel der Wahl immer noch eine Zeit lang einnehmen müssen), außerdem werden Depressiva immer schleichend abgesetzt!

Was Depressionen für eine Hölle sein können, kann Ihnen jeder Depressive erzählen, der gerade die ersten Schritte in sein altes Leben hinein unternimmt.

Diese Krankheit fordert den ganzen Menschen und von daher ist es gut und richtig, den ganzen Menschen auch in die Behandlung mit hineinzunehmen.

Gut bis sehr gut reagiert ein Patient daher auf verschiedene Therapien, wo er sich nicht zu öffnen braucht, als da wären: Maltherapie, Gestalttherapie, Sport als reine Therapieform, Hypnosetherapie.

Derzeitig ist für einen Depressiven jedoch nur eines von Wichtigkeit – er hat es geschafft die Krankheit zu überwinden, diese in den Griff zu bekommen und nun steht er an der Schwelle eines neuen Lebensabschnitts.

Es wird ein Behandlungsplan erstellt werden müssen und dann wird der Patient vielleicht mit dem Thema Depression abschließen können.

Inhaltsverzeichnis

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Positive Ansätze mit einer Depression langsam ins Leben zurückzufinden:

Man hat es einmal so ausgedrückt – nach einer derart schweren Erkrankung zurück ins Leben zu finden, erfordert gewissermaßen den gleichen Kampf, den der Erkrankte bereits einmal gekämpft hat – als er die Diagnose Depression bekam.

An diesen Worten ist viel Wahres dran. Der Patient muss sich nun völlig neu finden, muss neu fühlen lernen, seine Gefühle quasi neu in Balance bringen und sich Gedanken machen, wie sein Leben nun verlaufen soll.

Hierbei können unterschiedliche Formen der Wiedereingliederung in das alte, oder neue Leben helfen:

  • Stichpunkte aufschreiben
  • Reden
  • Es langsam angehen lassen
  • Nicht verzweifeln, wenn es einmal nicht so geht, wie man gerne möchte
  • Sich ein neues Selbstwertgefühl aufbauen.

Positiv zu dieser Krankheit zu stehen, ist ein weiterer profaner Faktor sich von dieser Lähmung die in einen herrscht zu verabschieden. Positivität ist generell ein großes Thema bei der Erkrankung Depression, da die Annahme der Krankheit sehr wohl einen hohen Stellenwert darstellt.

Sehen Sie vor allem sich selbst wieder im Licht – die Schatten der Vergangenheit sind vergessen – Sie sollten dankbar sein, darüber, die Erkrankung überstanden zu haben.

Sicherlich wird es noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis sie wieder voll leistungsfähig sind und somit auch wieder in Ihren Beruf hinein gehen können.

Gönnen Sie sich diese Auszeit ganz bewusst. Überdenken Sie alles noch einmal aus einer anderen Perspektive heraus. Gehen Sie erst dann, wenn Sie ganz genau wissen, dass Sie es schaffen werden, diese Dinge an, die Sie seit langem angehen wollten (bspl. Ihre Arbeit wieder aufnehmen, spazieren gehen ohne Ängste, sich einen schönen Tag in einer anderen Stadt machen).

All das ist nun möglich – in kleinen Dosierungen, in kleinen Schritten.

Rettende Worte: Massenleiden Depression

Dieser Abschnitt ist übertitelt mit rettende Worte: Die Worte, die hier geschrieben stehen sollen Ihnen tatsächlich Mut machen, eine Depression oder eine depressive Verstimmung umfänglich zu akzeptieren bzw. mitzuhelfen diese in den Griff zu bekommen.

Akzeptieren Sie, was ist. Das wären die ersten rettenden Worte. Wir können es nicht mehr ändern, was da jetzt passiert. Und die ersten Wochen werden schwer sein – keine Frage! Ihnen etwas anderes zu suggerieren, wäre falsch und auch nicht fair.

Ja, es dauert seine Zeit, diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Ja es ist schwer sich gegen die Krankheit aufzulehnen. Nein – Sie akzeptieren diese Krankheit nicht!

Eine große Hürde überwinden. So irrational es ist – haben Sie schon einmal darüber nachgedacht eine Depression als Ihren »Freund« anzusehen.

Würden Sie mit diesem reden? Beispielsweise, dass er bitte wieder gehen möchte, Sie bräuchten ihn nicht mehr – Sie hätten verstanden, was er mit Ihnen mit diesem Schicksalsschlag sagen wollte – nämlich einen Schritt kürzer zu treten, sich nicht so unsagbar auszupowern, die Warnsignale nicht zu übersehen.

Akzeptieren was kommt, die Depression überwinden und was dann?: Wie schwer es sein kann in sein altes Leben – besser aber – in ein neues, unbelastetes Leben hineinzugehen – ist für einen Betroffenen eine Frage mit sieben Fragezeichen.

Da ist zwar die Freude und der Wille da, doch diese Freude schwappt bereits über und erzielt genau die Erwartungshaltung die der Erkrankte noch ein bisschen drosseln sollte.

Er will sofort wieder alles – will laufen, will schwimmen, will sich wieder amüsieren.

Natürlich, nach einer gewissen Zeit des Stillstands ist das alles nachvollziehbar – doch Sie müssen sich versuchen zu drosseln. Fünfzig Prozent reichen in diesem Fall völlig aus.

Schlafen Sie viel, ruhen Sie sich aus – gehen Sie ruhig unter Menschen und gern einmal ins Kino.

Bekommen Sie diesen Spagat aus An- und Entspannung hin, so wird Ihnen der Weg zurück ins Leben nicht mehr wie ein Achthundert-Meter-Lauf vorkommen – sondern vielleicht nur noch wie ein Fünfzig-Meter-Lauf.

Denken Sie daran! Oftmals ist es positiv, nach vorne zu schauen, und sein altes Leben völlig hinter sich zu lassen.