Depressionen verstehen

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Wie fühlt sich eigentlich eine Depression an?

  • Mutlosigkeit
  • Resignation
  • Freudlosigkeit
  • Lustlosigkeit,
  • Interessenlosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit

Diese Symptome kennt wohl jeder, hat sie vielleicht schon selbst einmal am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Befragt man Google, so erhält man oben genannte Antworten. Ist das schon eine Depression?, fragt man sich, oder ist eine depressive Verstimmung, die streng genommen noch keine Depression darstellt.

Man muss sehr genau hinhören: Traurigkeit, Verzweiflung, Unruhe, Verzweiflung – all das sind bereits Anzeichen einer Depression, kommen dann noch Angstzustände und nicht zu benennende, diffuse Ängste hinzu ist wohl jedem Arzt oder begleitenden Angehörigen klar, worunter dieser Mensch leidet.

Bin ich deprimiert und kann dies klar definieren – dann weiß ich mich noch zu artikulieren, bin ich aber depressiv, dann kann ich dies nicht mehr, falle in das unselige schwarze Loch (warum wird es Schwarzes Loch genannt?) weil es eben aus dem Nichts heraus kommt.

Eine Depression fühlt sich schrecklich an. Man ist dieser erbarmungslos ausgeliefert, weil sie eben aus dem Nichts kommt, und man im ersten Moment völlig geschockt reagiert.

Ich doch nicht, bekommt man meist zu hören, wenn man den Betroffenen fragt, wie er die Diagnose Depression aufgenommen hat. Ich doch nicht, ich war doch nie ängstlich, ich stand doch mitten im Leben!

Genau da liegt meistens das Problem. Wir alle stehen mitten im Leben – und irgendwann bricht diese Welt, dieses Leben zusammen, weil wir vielleicht zu viel gearbeitet haben, einen seelischen Schock erlitten haben, und und und.

Jeder Mensch kann erkranken, der noch so toughe Mensch, der immer der »Macher« war, bis hin zu einem Kind, was besonders fatale Folgen haben kann.

Inhaltsverzeichnis

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Depressive Menschen sind krank – sie suchen keine Aufmerksamkeit

Es mutet schon skurril an, doch oftmals wird der depressive Mensch als Aufmerksamkeitsheischend angesehen – und das kann es nicht sein.

Kein Depressiver schreit nach Aufmerksamkeit – im Gegenteil, dieser Mensch ist krank, zu gerne wäre er gesund.

Doch dieser Abschnitt sollte in einem Abriss über Depressionen nicht fehlen, weil hinter vorgehaltener Hand immer noch diese alt gediente These unmittelbar im Raum steht!

Es ist schon fast pervers zu nennen, wenn depressive Menschen auch noch aufmerksamsuchende Faktoren angelastet werden.

Kein Wunder also, dass sich diese Menschen immer kleiner, immer unwirklicher und immer unerwünschter fühlen. Dabei zählt die Depression zu einer »Volkskrankheit«, das sollte man auch einmal bedenken.

Depressive Menschen sind anders, natürlich, weil sie nicht wissen wie sie aus dem Tal der Tränen herauskommen. Ein Psychiater drückt ihnen Tabletten in die Hand, welche die Symptome übertünchen – ein Psychotherapeut wird eine Gesprächstherapie vorschlagen – meist ahnt der Depressive gar nicht, was da alles auf ihn zukommen wird.

In der Regel dauert eine Depression ca. ein halbes Jahr. Dann geht sie wieder, wie sie gekommen ist – leise und auf schleichenden Sohlen! Doch die Monate dazwischen können die Hölle sein.

Deshalb sollte man sich immer verdeutlichen: Depressive Menschen sind krank, weder heischen diese nach Aufmerksamkeit noch sind sie das Gegenteil davon – nämlich verrückt.

Auch dieser Ausdruck wird gern in Verbindung von Depressionen gewählt, hier ist das Maß der Dinge recht weit gesteckt.

Viele Betroffene, doch genauso viele Angehörige wissen mit der Krankheit nicht umzugehen. Es kann sehr wohl eine Weile dauern bis man ein Gespür dafür bekommt, wie mit einem Depressiven umgegangen werden kann oder soll.

Meist möchte dieser Mensch nur seine Ruhe haben, er möchte eine »Auszeit« von sich selbst, und nach einigen Wochen mag er vielleicht schon wieder unter Menschen gehen – allein, ohne Hilfe.

Denn eines bleibt fest zu halten: Einem Depressiven liegt es völlig fern, seine Angehörigen mit in diesen Sog hineinzuziehen. Er ist dankbar dafür, doch sein Selbstvertrauen kann er nur selbst wieder erstarken.

Selbstmitleid mag er gar nicht, ebenso, wenn ihm jemand seine Gefühlswelt erklären möchte.

Seine Gefühlswelt bringt der Depressive irgendwann selbst wieder in Ordnung – er heilt sich quasi selbst. Angehörige brauchen viel Fingerspitzengefühl sich in dieser Zeit mit ihrem Angehörigen auseinander zu setzen.

Das dies nicht einfach sein kann, versteht sich von selbst.

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Jeder Mensch kann erkranken – eine Depression ist weit verbreitet

Depression = einer der weltweit verbreitetsten Volkskrankheiten. Man muss das einmal sacken lassen.

Laut WHO leiden weltweit 121 Millionen Menschen unter Depressionen – eine unglaubliche Zahl, und wirklich jeder Mensch kann daran erkranken.

Doch die Schamgrenze reicht bei diesen Menschen von völligem Zurückziehen, bis zu unendlicher Müdigkeit hin zu Lustlosigkeit.

Warum ist das so?

Zum einen werden Depressive ausgegrenzt. Das Symptom Depression schreckt immer noch ab – weil man sich nicht damit auseinander setzt, auseinander setzen möchte.

Das eine Depression weit verbreitet ist, hat man vielleicht schon einmal gehört – doch solange es einen selbst nicht betrifft, wird diese Krankheit ausgeblendet.

Die Angst an einer Depression zu erkranken ist immer noch so weit verbreitet, dass es kein Wunder ist, dass die Krankheit oftmals totgeschwiegen wird.

Es wird von Schwermütigkeit gesprochen, von einem Stimmungstief, von einem Gefühl der Mutlosigkeit – doch das Wort Depression wird ungern in den Mund genommen.

Dieser Abschnitt soll denjenigen Menschen Mut machen, die sich immer noch scheuen, das Kind beim Namen zu nennen. Sprechen Sie aus, was Sie oder ihren Angehörigen quält, oder worunter er derzeitig leidet!

Diese Krankheit ist weder ansteckend noch infektiös, sie ist eine Erkrankung der Seele die jeden treffen kann, und die weit verbreitet ist.

Dies sollten Sie sich vor Augen halten – also, nur Mut! Wir alle haben einfach die Aufgabe, diesen Menschen die Scham vor ihrer Erkrankung zu nehmen und zu neuen Lebenszielen zu führen.

Hypnosetherapien, Gestaltungstherapien, Gesprächstherapien, mittlerweile gibt es so viele begleitende Heilbehandlungen, die diesen Menschen helfen, dass die Depression mit günstigem Verlauf schnell wieder vergeht.

Bedenken Sie, wir sollten diese Menschen verstehen lernen, wenn das Leben zur Last wird.