Tipps zur Selbsthilfe bei Depressionen

Viele Menschen sehen eine Depression als unwiederbringliches Schicksal an.

Dass dem nicht so ist, kann durch viele Dinge widerlegt werden, die Sie allein oder in Selbsthilfe erledigen können.

Hier spielt beispielsweise die Ernährungsform eine ebenso wichtige Rolle wie Nährstoffdefizite im Gehirn (dazu später mehr).

Sollten Sie die ersten Stimmungsschwankungen bemerken, wäre es sinnvoll, seine Ernährungsweise zu überdenken.

Gesunde Ernährung ist maßgeblich entscheidend für ein emotionales und geistiges Gleichgewicht. Falsche Ernährung kann zu Depressionen führen.

Zum einen führt eine ungesunde Ernährung zu einer gestörten Darmflora. Weißmehlprodukte, Eiweiß und vor allem Zucker, aber auch Stress, Zahngifte (Amalgam), sowie chemische Reinigungsmittel oder Medikamente (hier in erster Linie Antibiotika) sind an der Entwicklung beteiligt.

Man weiß inzwischen, dass eine gesunde Ernährungsform, einer der besten Voraussetzungen dafür darstellt, eine Depression zu umgehen bzw. diese abzuschwächen.

Chronische Entzündungsprozesse, hervorgerufen durch eine schlechte Ernährungsweise sind immer ein Alarmsignal für einen schleichenden Depressionsbeginn.

Inhaltsverzeichnis

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Nährstoffe gegen Depressionen

Calcium ist eines der Nahrungsmittel die unverzichtbar sind, damit unsere Nervenzellen untereinander kommunizieren können. Calcium sorgt weiterhin für einen ausreichend hohen Serotoninspiegel. 

  • Calcium ist beispielsweise in Früchten wie Orangen, Kiwi, Melonen, Bananen und Erdbeeren enthalten – hier sollten Sie zugreifen.
  • Calciumreiche Gemüsesorten sind beispielsweise Spinat, Erbsen, Spargel und alle Kohlsorten – auch hier gilt Gesundheit pur!
  • Sesamsamen, Nüsse, Kürbiskerne und Sonnenblumensamen können Sie über das Gemüse sowie die Früchte streuen, diese sind ebenfalls sehr gute Calciumlieferanten.

Nährstoffmangel führt zu Depressionen – lesen Sie hier, wie Sie dies umgehen können.

  • Ein Mange an Zink führt zu Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit und erhöht die Gefahr von Depressionen. Gute Zinkquellen sind Kürbiskerne, Nüsse, Pilze, Hafer und Hülsenfrüchte.
  • Magnesium sorgt für eine Aktivierung der B-Vitamine und unterstützt die Entspannung von Nerven und Muskeln. Hier können z. B. Feigen, Äpfel, Bananen, Tomaten, Kürbis, Mais und Kartoffeln die Mittel der Wahl sein.
  • Selenmangel., äußert sich in Reizbarkeit, Depressionen und Angststörungen. Selenhaltige Nahrungsmittel sind beispielsweise Nüsse, Weintrauben, Pfirsiche und Kartoffeln, um nur einige zu nennen.
  • Omega-3-Fettsäuren (die guten Fette), sind in Leinöl und Algenöl enthalten.

Trinken Sie außerdem viel Wasser, welches Sie vielleicht mit einer Orangenscheibe, einer Kiwi-Scheibe oder einer Zitronenscheibe Geschmack verleihen. Essen Sie nicht zu viel Zucker. Zucker macht träge und baut Depressionen auf!

Wichtig bei diesen Ernährungstipps ist selbstverständlich auch, dass Sie sich viel bewegen – wer diese Tipps beherzigt, der kann schon viel dafür tun, dass eine Depression nicht auftritt oder sie mit Hilfe einer gesunden Ernährungsform in Schach gehalten wird.

Schlafmangel, sowie emotionale oder mentale Belastungen dezimieren unser Wohlfühlgefühl und lassen uns fahrig, hektisch und nervös werden. Es will alles nicht mehr so recht gelingen, der Körper reagiert.

Beginnend von einer Gewichtszunahme, über Schlacken, die nicht richtig abtransportiert werden über Verstopfung – all das sind Auswirkungen einer Unausgeglichenheit der menschlichen Psyche.

Eine Depression sendet Signale! Beachten Sie diese Signale – wenn Sie sich müde, unkonzentriert oder einfach über Tage oder Wochen ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen fühlen – dann ist es an der Zeit zu handeln.

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Wenn dem Gehirn Nährstoffe fehlen, kann eine Depression ausgelöst werden

Wie kann man also durch eine gesunde Ernährung erreichen, dass die Psyche im Gleichgewicht bleibt. Eine Depression ist eine psychische Erkrankung und muss von daher gesehen, als solche behandelt werden. Ein Nährstoffdefizit spiegelt sich in erster Linie in der Psyche wider, da das Gehirn ganz besonders auf eine gute Ernährung reagiert.

Fastfood, Fertigprodukte oder verarbeitete Lebensmittel aus der Dose sind ungesunde Ernährungsformen und stören mit der Zeit das Gleichgewicht des Menschen – ein Nährstoffmangel ist die Folge.

Der Mangel an ungesunden Nährstoffen macht sich sehr wohl in der Psyche bemerkbar, unsere emotionale Stimmungslage wird häufig durch Müdigkeit, Trägkeit aber auch Gereiztheit überschattet, die bis hin zu einer Depression reichen kann.

All das muss nicht sein, wenn Sie sich ein klein wenig mit Ernährung auseinander setzen und vielleicht erst einmal das eine oder andere Lebensmittel durch frisch zubereitete Nahrungsformen ersetzen. Sie müssen nicht gleich Ihre gesamte Ernährung umstellen, eines nach dem anderen.

Betrachtet es dennoch von der richtigen Seite aus, kann man selbst bereits jede Menge dafür tun, dass es einem gut ergeht, dass man sich gut fühlt – und sollte es tatsächlich zu einer Depression kommen, dann wird man mit gesunder Kost vieles in Schach halten können – mehr, als man selbst vielleicht zu denken vermag.

Man sollte eine Depression behandeln was sie ist – ein schwerwiegender Eingriff in die Seele des Menschen, der sicherlich ihre Narben hinterlassen wird – doch solange wir selbst es in der Hand haben unserem Körper und unserer Seele etwas Gutes zu tun, sollten wir diese Chance nutzen.

Gelingt uns das, einige der genannten Tipps umzusetzen, so stehen die Chancen gar nicht mal so schlecht, eine Depression gut zu überstehen.