Depressionen verstehen

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Wie kann ich Freunden und Verwandten begreiflich machen, dass ich eine Depression habe?

Wie kann man seine Freunde und Verwandten mit ins Boot holen. Das ist eine Frage, die sich viele Depressive stellen.

Überlegen Sie sich allerdings gut, wem Sie ins Vertrauen ziehen möchten und wen nicht.

Ein guter Freund wird Ihre Situation verstehen, Ihre Familie sowieso, doch es gibt auch viele »gute« Freunde, die es sofort in die Welt hinaustragen, dass sie unter einer Depression leiden.

Jeder, der schon einmal ernsthaft depressiv erkrankt war, wird wissen, wie leicht man in dieser Situation Freunde verlieren kann.

Dabei muss man ehrlicher Weise gestehen, dass man sogar oftmals Verständnis für diese aufbringt, weil sie mit der Gesamtsituation überfordert sind und wenn Ihre Freunde ehrlich sind, dann sagen Sie Ihnen das auch. Immer noch besser die Wahrheit zu sagen, als sie still und heimlich fallen zu lassen.

Wahre Freunde? Vielleicht – vielleicht auch nicht.

Fest steht nur eines: Depressionen sind belastend für Freundschaften. Das Zusammensein gestaltet sich als schwierig.

Wie also jemandem klar machen, was die Stunde geschlagen hat. Sie sollten mit nichts hinter dem Berg halten, sollten Ihren Freunden, Bekannten und Ihren Anverwandten »reinen Wein« einschenken, und Ihnen von ihrem Dilemma erzählen.

Wer dann gehen möchte weil er dem Druck nicht gewachsen ist – bitteschön – lassen Sie ihn ziehen. Doch wer bleibt – hat auch eine gewisse Mitverantwortung für Ihre Krankheit mitzuübernehmen.

Inhaltsverzeichnis

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Depressionen sind hohe Belastungsproben für eine Freundschaft

Depressionen sind Belastungsproben für eine Freundschaft, die daran oftmals zerbricht.

Das Zusammenleben gestaltet sich als zu schwierig – der Depressive bricht teilweise aus allen Zwängen aus, wirkt oftmals launisch, dann wieder zu Tode betrübt. Die typischen Assoziationen treten zu Tage, die man mit einer Depression in Verbindung bringt.

Viele Freunde können damit schlecht umgehen. Sie glauben zwar zu wissen wie es einem Depressiven geht, doch wird die erste Verabredung von dem Freund abgesagt, zucken sie bereits zurück.

Krisensituationen sind indes die Mauersteine, auf welche Freundschaften gebaut sind. Man sagt nicht umsonst: »Ein guter Freund – und das ein ganzes Leben lang. Das reicht.« Und in der Tat verhält es sich genau so.

Viele Depressive denen so etwas passiert, fühlen sich von ihrem Freundeskreis weggestoßen, sie fühlen sich wertlos, fühlen sich zu Tode betrübt.

Aber auch der Freundeskreis wird stark in die Pflicht genommen, dieses Wechselbad der Gefühle halten beide (Depressiver wie Freund) nicht lange durch, haben beide nicht einen hervorragenden Draht zueinander.

Der eine kämpft dafür, schnell geheilt zu werden, der andere schaut erschüttert zu.

Versuchen Sie sich einmal in die Lage ihrer Freunde zu versetzen. Sie müssen davon ausgehen, dass es sich diese sicherlich nicht leicht machen werden, sondern oftmals auch grübeln, wie Sie Ihnen helfen können – doch die Krankheit Depression fordert, fordert oftmals sogar eine Freundschaft ein.

Viele Depressive wenden sich darum gar nicht erst an ihren Freundeskreis, weil Sie genau das befürchten, dass sich Freunde von Ihnen abwenden. Depressiv, das Wort allein ist für manche irritierend, belastend und schwer verständlich.

So manch ein Mensch erliegt zudem dem weit verbreiteten Irrglauben, Depressive müssten nur mal eben schnell eine Therapie machen, und dann ginge es ja bald wieder besser.

Was für ein Irrtum! Diese Krankheit fordert, diese Krankheit lässt ungewollt oftmals ein halbes Jahr an einen Menschen vorbeiziehen, ohne dass irgendetwas passiert. Menschen verändern sich in dieser Zeit!

Sagen Sie Ihren Freunden – wie diese Ihnen helfen können, damit Ihre Depression nicht noch schlimmer wird

Oftmals kann es ein Fehler sein, zu schnell Freunden, Bekannten oder Nachbarn von einer Depression zu erzählen.

Dieser Krankheit wird immer dieser Tough von »Wahnsinn« innewohnen, was völliger Schwachsinn ist.

Menschen können sich nur in etwas hineinversetzen, was Sie sehen (beispielsweise einen gebrochenen Arm), alles was mit der Psychosomatik zu tun hat, ist für »normale« Menschen schwer nachvollziehbar.

Einige Menschen besitzen jedoch eine seltene Gabe. Nämlich Ihnen zuzuhören ohne Sie zu unterbrechen, wenn Sie versuchen diesen zu erzählen, wie ein Freund sie unterstützend begleiten kann.

Wer eine solche Gabe besitzt, der sollte auch in der Lage sein, sie zu unterstützen.

Solche Menschen schaffen es bisweilen sogar, mit ihnen systematisch ihr Problem anzugehen, mit ihnen über die Krankheit zu diskutieren, sodass sie im besten Fall über die vielen Absurditäten die über eine Depression im Umlauf sind, zumindest schmunzeln können.

Diese Menschen sind wertvoll für sie und sie sollten sie bitte nicht vergraulen, auch wenn sie einmal einen schlechten Tag haben.

Sie sind ein Geschenk für Sie und Ihre Krankheit, und sie sollten sich diese/n Freund/in ganz fest halten.

Denken Sie immer daran – viele Wege führen zu einer Genesung.

Doch einen Freund bei dieser Erkrankung an seiner Seite zu haben ist das schönste Geschenk was Ihnen passieren konnte.