Tun Sie sich etwas Gutes bei depressionalen Erkrankungsformen

Vielleicht werden Sie sich jetzt fragen, was Sie sich überhaupt Gutes tun könnten, jetzt wo es Ihnen vielleicht gar nicht so gut geht.

Lernen Sie sich einfach abzulenken, sich systematisch selbst aufzubauen. Probieren Sie einfach einmal, ob es noch funktioniert, dass Sie beispielsweise das Haus verlassen, sollten Sie dies über längere Zeit nicht getan haben. Versuchen Sie, sich dabei zu entspannen und ruhig zu atmen.

Es tut gut, sich einfach einmal auf etwas Neues einzulassen, was Sie während der ersten Phase der Depression nicht mehr in der Lage waren zu tun – so etwas ein Kreuzworträtsel zu lösen, eine Tageszeitung zu durchblättern oder sich Ihr spezielles Lieblingsvideo anzuschauen, eine schöne CD zu hören oder sich einen Spaziergang an der frischen Luft zu gönnen bzw. heran zu trauen.

Es gibt viele Wege, die es sich lohnt zu gehen, um der Depression wieder ein Stück von der Schippe zu springen. Wer selbst etwas für sich tut, tun kann oder sich dazu aufrafft – wird wissen, was ich meine. Mut zur Selbsthilfe führt bei dieser Erkrankung zur Erstarkung des Unterbewusstseins!

Wenn Sie »produktiv« unterwegs sind, dann tut Ihnen dies gut, es tut ihren Angehörigen wohl und Sie selbst werden sicherlich hinterher glücklicher sein.

Nehmen wir beispielsweise einen Besuch an einer Pferdekoppel. Stellen Sie sich vor, diese wunderschönen Tiere grasen friedlich, futtern ihr Heu, schauen ab und zu zu Ihnen hinüber.

Bemerken Sie den Wohlfühlcharakter? Es löst etwas in Ihnen aus diese ruhig dahingaloppierenden Pferde anzuschauen – auch sie werden ruhiger, lassen Ihre Gedanken schweifen und beschäftigen sich vielleicht eine Zeit lang mit den Pferden – und vergessen ganz unvermittelt Ihre Depression.

Wie schön! Es ist mittlerweile erwiesen, dass Menschen, die sich selbst aus der Depressionen herausziehen können, bei einem zweiten Schub, der ohne Weiteres einmal kommen kann, erstarkt und unbefangen an diese Krankheit herangehen.

Inhaltsverzeichnis

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Depression ist nicht gleich Depression, gehen Sie raus in die Natur

Wie bereits oben erwähnt, gibt es probate Mittel um sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Langsam, Schritt für Schritt. Ohne Druck, ohne weitere Zusammenbrüche, ganz für sich allein, nur mit Hilfe sehr guter Freunde.

Sehen Sie zu, dass Sie bald an die frische Luft kommen – waldreiche Gebiete oder schön angelegte Parks mit blühenden Blumen sind zum einen ein Fest fürs Auge, doch zum anderen lassen Sie auch ihr Gemüt aufblühen.

Um es mit einem Tropfen Selbstironie zu sagen: »Frischluft hat noch keinem geschadet.«

Nun kann man natürlich keine Depression mit frischer Luft heilen, das wäre zu einfach. Doch man kann dadurch erwirken, dass man sich insgesamt wohler fühlt. Vielleicht erzählen Sie Ihrem Therapeuten ja davon, was Sie bereits erreicht haben, und er wird Sie sicherlich ermutigen, weiter in diese Richtung zu gehen.

Psychiater, Neurologen und Therapeuten sind sich einig darüber – ein Depressiver, der selbst mit hilft eine Heilung herbeizuführen, wird weniger Zeit benötigen als ein Depressiver, der sich nicht bemüht (vielleicht nicht bemühen kann) durchaus ein Jahr in der Depression gefangen bleibt.

Überlegen Sie genau, wie Ihr Leben mit der Depression verlaufen soll

Diese Überschrift soll Ihnen keine Angst, sondern Mut machen, wie Sie auch im Zeichen einer Depression Ihr Leben voll im Griff haben können. Die ersten Wochen einmal ausgeklammert, wo man tatsächlich am Boden liegt und nichts von der Welt hören und sehen möchte.

So sollte man vielleicht ab der zweiten Woche damit beginnen (immer vorausgesetzt, man fühlt sich bereits dem gewachsen) langsam, ganz langsam sich selbst neu einzuschätzen lernen.

Wohlgemerkt: Das alles soll komplett ohne Stress ablaufen, Ihnen keine Angst machen, sonst lassen Sie es! Es soll Ihnen helfen, eine Selbsteinschätzung des Ist-Zustandes aufzunehmen – wie weit sie bis jetzt gekommen sind.

Daraus würde später resultieren, dass Sie bei einem Therapeuten besser einschätzen können, und ihm wertvolle Tipps an die Hand geben könnten, damit Sie schneller aus der depressionalen Phase wieder herausgelangen.

Und je mehr Sie für sich tun – desto eher wird dies der Fall sein.

Wie Sie vielleicht gemerkt haben, sind rational denkende Menschen in diesen Fällen durchaus bevorteilt, gegenüber Menschen denen Probleme einfach schnell über den Kopf wachsen und die sich dann – bewusst oder unbewusst – gehen lassen.

Ein rational denkender Mensch wird wissen, wie sein Leben mit oder nach einer Depression auszusehen hat. Er wird sich zurücknehmen, er wird sein Leben neu aufbauen und er wird auf anderen Ebenen, als sich durch die Arbeit zu profilieren, versuchen, seinen Erfolg zu finden.

Wir sollten uns einfach öfter einmal den Spiegel vor’s Gesicht halten. Alles, was wir tun, alles wir möchten, alles was wir bis dato angefasst haben, war nicht schlecht – bei Weitem nicht – nun ist da etwas passiert, was uns zurückrudern lässt.

Weil wir es übertrieben haben mit unserer Leidenschaft zu unserem Beruf, zu anderweitigen Arbeitsfeldern und wir müssen nun sehen, wie weit wir Einschnitte in unser Leben hinnehmen können um wieder gesund zu werden.

Es bedarf wohl sicher nicht vieler Worte um Ihnen hier eine Brücke zu bauen.