Depressionen verstehen

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Depression in der Schwangerschaft – eine verkannte Krankheit

Eine Schwangerschaft ist eigentlich eine schöne Zeit. Man freut sich auf sein Baby, alle könnten glücklich und zufrieden sein, wären da nicht diese furchtbaren depressiven Phasen »rund um die Geburt« herum.

Man spricht gern von psychischen Krisen und Depressionen in diesem Lebensabschnitt, doch auch hier eine Depression nicht gleich eine Depression.

Die Mutter leidet, das Depressionsmodell wandert über die Ablehnung des Kindes hin zu völliger Wertlosigkeit der Mutter, über Angstzustände bis hin zu Schweißausbrüchen.

Diese Depressionsspirale kann relativ hoch geschraubt werden, denn eine Depression während der Schwangerschaft zieht ganz andere Charaktereigenschaften nach sich als nach der Geburt, das Kind wird in diesem Fall von der Mutter erst einmal abgelehnt.

Inhaltsverzeichnis

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Wie kann eine Ärztin eine Diagnose erstellen?

Eine gute Ärztin wird mit Ihnen ein ausführliches Gespräch führen und entweder eine medikamentösen Therapie in Form von Antidepressiva empfehlen oder sie sieht Hoffnung und versucht es mit pflanzlichen Mitteln.

Depressionen innerhalb der Schwangerschaft sind genauso oft anzutreffen, wie nach der Geburt eines Kindes (s. oberen Abschnitt).

Das ist den weiblichen Hormonen geschuldet, die jedoch nicht alleinig nur an der Depressionserkrankung Schuld tragen.

Psychotherapeutische Interventionen beispielsweise können durchaus eine große Rolle spielen – sprich, eventuell lehnt der Vater des Kindes das Kind von vornherein ab, die Mutter ist allein erziehend und weiß nicht, wie sie mit dem Säugling klarkommen soll, oder aber sie kommt aus einer sozial schwachen Familie – das Kind wird von vornherein seinem Schicksal überlassen.

All das muss eine Ärztin bei einer Diagnose berücksichtigen. Um eine optimale Versorgung der werdenden Mutter anzustreben wird sie als Erstes bei dem Frauenarzt nachfragen, oder aber die Frau in eine Gesprächstherapie schicken.

Hier kommt es auch immer auf den Schweregrad der Depression an, welcher durchaus während der Schwangerschaftsmonate schwanken kann.

Sozialarbeiterinnen sind gern bereit zu helfen, werden jedoch leider meist nur angefordert, wenn die Frau aus sozial-schwachen Verhältnissen kommt. Doch auch bei nicht Bedürftigen wäre oftmals eine Sozialarbeiterin angeraten.

Hat die Ärztin die Diagnose Depression für sich genommen herausgefiltert, so kann überlegt werden ob man ggfs. Eltern-Kind-Zentren mit in die Pflicht nimmt – hier kann die Frau in Ruhe entbinden, das Kind bis zu ein/zwei Monaten pflegen, erst dann wird eine Entlassung vorgenommen.

Diese Eltern-Kind-Zentren nehmen Frauen auf, die mit der Schwangerschaft nicht gut klarkommen bzw. unter postnatalen Depressionen zu leiden haben.

Es wäre ein Mittel der Wahl. Wie es allerdings danach weitergeht, erfragen Sie vielleicht bei den zuständigen Sozialämtern oder bei Hebammen, die ebenfalls gern behilflich sind.

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Wird mein Kind bei einer vorliegenden Depression mit krank?

Wenn wir davon ausgehen, dass die Mutter ihr Kind zwar in diesem Moment der Depression ablehnen wird, so wird doch mit Hilfe des Antidepressivums der Mutterkomplex relativ schnell wiederhergestellt.

Dann wird man sich die Frage stellen: Kann mein Kind mit erkranken, weil ich Medikamente neben muss, oder wird es späterhin auch an einer Depression erkranken?

Erkranken kann es durch die Medikamentenzuführung nicht, an einer Depression erkranken kann das Kind, da die Mutter genetisch vorbelastet ist – wohlgemerkt in dieser Momentaufnahme.

Ist in der Familie bereits eine natale Neigung zu Depressionen vorhanden, so gilt: Ja, das Kind ist gefährdet.

Die Natur ist einzigartig. Das Kind ist durch den Mutterkuchen, sowie auch durch die Gebärmutter so gut geschützt, dass es keinerlei Fehlfunktionen erleiden muss.

Es gab früher einmal die Fälle, wo Mütter ebenfalls Beruhigungstabletten und Antidepressiva einnehmen mussten, daraus entwickelte sich der größte Skandal in der Medizingeschichte (s. Contergan).

Doch dieses Thema ist mittlerweile Vergangenheit und es würde wohl auch in der heutigen Zeit dank der modernen Medikamente nicht mehr passieren.

Es wird sehr viel engmaschiger überwacht, und nach dem Motto gehandelt: Die Situation erfordert im Augenblick ein Handeln – doch nur solange als nötig!

Ist die Mutter in der Lage mit ihrer Depression selbst fertig zu werden, beziehungsweise durch emotionale Unterstützung gut abgestützt, dann wird der Arzt die Behandlung ausschleichen lassen.

Übrigens entwickeln rund 50 Prozent aller junger Mütter in den ersten Wochen nach der Entbindung den so genannten Babyblues der wiederum nichts mit einer Depression zu tun hat, sondern ein leichtes Stimmungstief beinhaltet.

Wieder mal sind hier die Hormone schnell, jedoch nicht nur! Die allgemeine Veränderung des Körpers, der Geburtsstress all das spielt in diesen Babyblues mit hinein – dieses Phämonen ist immer noch nicht hinein geklärt, wieso dieses überhaupt auftritt.