Depressionen verstehen

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Welche Therapiearten sind bei Depressionen angeraten

In diesem Beitrag wird besprochen welche Therapiearten bei Depressionen angeraten sind.

Wichtig bei alledem ist, dass Sie sich als Erkrankter nicht gegen diese Therapien sperren (was öfter vorkommt, als man denkt!), ansonsten können diese Therapien nicht wirken.

Langzeitstudien haben ergeben, dass gerade bei Depressionen sehr wohl Psychotherapie, aber auch unterstützende Therapien als sehr wirkungsvoll angesehen werden.

Die Behandlungsmöglichkeiten im Einzelnen. ↓

Inhaltsverzeichnis

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Welche psychologischen Behandlungen werden angeboten?

Bei leichten bis mittelschweren Depressionen sind durchaus unterstützende Therapien, sowie auch Mittel zur Selbsthilfe angesagt.

Hierbei wäre als oberste Präferenz die Hypnosetherapie zu nennen, die bei Depressionen immer wieder herausragende Erfolge erzielt, da Sie tief in das Bewusstsein des Depressiven eindringt – die Hypnose wäre also das erste Mittel der Wahl.

Erkundigen Sie sich bei Instituten, bei guten Hypnosetherapeuten welche/r Ihnen gezielt auf Ihr Krankheitsbild bezogen Auskunft darüber erteilt, wie verfahren werden kann.

Als weitere, begleitende Therapie wird sehr gern eine ambulante Psychotherapie empfohlen, die daraus besteht, dass der Psychiater, Sie als Patienten befragt.

Die Fragen reichen oftmals bis in die Kindheit hinein, was oftmals als belastend angesehen wird. In der Regel sind hier drei bis fünf Probetermine vorgesehen, danach sollte man weitersehen ob diese unterstützende Therapie die gewünschte Wirkung erzielt.

Selbstredend, für eine echte, tiefgreifende Depression stehen andere Therapieformen zur Auswahl, als da wären. Die Psychotherapie, NLP, die kognitive Verhaltenstherapie.

Diese Therapien werden von den Krankenkassen in aller Regel bezahlt, da sie zur Erhaltung und Rückgewinnung der Gesundheit, aus Sicht der Krankenkasse heraus, von Nutzen sind.

Bei all diesen Therapien werden situationsbedingt beziehungsweise verhaltensspezifisch Depressionen aufgearbeitet, negative Denkmuster wie Selbstzweifel und Schuldgefühle sollen durchbrochen werden (so das Ziel dieser Therapieformen), damit ein neues Selbstbild entstehen kann.

Eine Psychoanalyse wiederum wird Sie eher zu unverarbeiteten Konflikten hinleiten, welche Sie vielleicht bisher nicht erkannt haben. Mögliche schmerzliche Erfahrungen können ans Tageslicht gelangen, sollten dann aber, einmal verarbeitet mithelfen, eine Depression schneller zu überwinden.

In neuerer Zeit legt man wieder viel Wert auf Entspannungsverfahren, da diese dabei helfen können dem Patienten in dieser schweren Zeit eine gewisse Ruhe zu teil werden zu lassen, die ihm durch die Erkrankung verloren gegangen ist.

Menschen mit Depression sprechen sehr gut auf Autogenes Training an, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen wird ebenfalls gern empfohlen sowie auch Hatha-Yoga.

All diese Entspannungsverfahren werden eingesetzt um dem Depressiven Linderung zuteil werden zu lassen, und ihn in einen gewissen Entspannungsmodus zu bringen – all dies hilft allerdings nur, wenn der Betroffene bereit ist, mit an seiner Gesundung zu arbeiten. Ansonsten hilft zur einleitenden Behandlung nur die medikamentösen Behandlung.

Erwähnt sei der Vollständigkeit halber noch die Elektrokrampftherapie die allerdings unter Vollnarkose im Krankenhaus durchgeführt wird. Über Elektroden, welche am Kopf befestigt werden, wird der Patient kurzen elektrischen Reizen ausgesetzt, welche einen epileptischen Anfall auslösen (dies soll zur Entspannung bei schweren Depressionen führen). Die Elektrokrampftherapie wird allerdings nur bei sehr schweren Depressionen durchgeführt, wenn alle anderen Mittel versagt haben.

Wenn Sie sich eher zu einer medikamentösen Behandlung »hingezogen« fühlen, oder der Arzt Ihnen zu Antidepressiva rät, lesen Sie bitte den nächsten Abschnitt.

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Welche medikamentöse Behandlung kommt infrage

Depressionen werden in aller Regel mit Antidepressiva behandelt. Sie werden am häufigsten bei einer Depression verschrieben, sollen vor allem Symptome wie starke Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit lindern, doch die Meinungen über die Verordnung von Antidepressiva gehen stark auseinander.

Antidepressiva machen zwar nicht süchtig, doch nicht jedes Antidepressivum ist für jeden Depressionen gleichermaßen gut geeignet.

So sollte man sich bei leichten bis mittelschweren Depressionen die Frage stellen, ob es vielleicht auch pflanzliche Beruhigungsmittel, wie das gute Johanniskraut tut – das uneingeschränkt empfohlen werden kann.

Die im Handel erhältlichen Johanniskraut-Präparate sind von der Dosierung her gut einzuteilen. Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen sind nicht beobachtet worden.

Zu den Störungsauffälligkeiten bei einem Antidepressium indes zählen Mundtrockenheit, Libidoverlust, allgemeine Tagesträgheit sowie Kreislaufprobleme. Hinzu kommen oftmals innere Unruhe und Kopfschmerzen.

Es bleibt der Schwere der Krankheit Depression geschuldet, welches Mittel man einnehmen sollte. Ein abruptes Absetzen des Antidepressiums darf übrigens nicht erfolgen – doch bei diesem Schweregrad der Depression befinden Sie sich sowieso in den Händen eines Psychologen, Psychiaters oder Psychotherapeuten.

Eine medikamentöse Behandlung sollte immer folgendem Ausgangspunkt folgen: Soviel wie nötig, so lange wie nötig!

Am Ende muss jeder selbst seine eigene Entscheidung treffen, welche Medikation, ob nun pflanzlich oder chemisch, eingenommen werden soll – der Arzt wird entsprechende Empfehlungen aussprechen.

Doch immer gilt: Eine engmaschige Überwachung ist unumgänglich.